Kampf gegen Ebola: Jens-Olaf Knapp vom Göttinger THW hilft in Berlin

Einsatz in Berlin gegen Ebola: Jens-Olaf Knapp vom THW-Ortsverband Göttingen wird für mehrere Wochen im Stab des Auswärtigen Amtes arbeiten. Foto: THW/nh

Göttingen/Berlin. Der Kampf gegen Ebola wird von einem THW-Helfer aus Göttingen unterstützt. Jens-Olaf Knapp wird im Auswärtigen Amt in Berlin im eigens ins Leben gerufenen „Arbeitsstab Ebola“ tätig sein.

Der 46-jährige Helfer des Ortsverbandes Göttingen des Technischen Hilfswerks (THW) wird dort für mehrere Wochen als Fachberater arbeiten. Dabei soll er seine Erfahrungen mit der internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Krisen und Katastrophen einbringen, die er bei zahlreichen Auslandseinsätzen erworben hat.

Zuletzt war Knapp im Mai nach den schweren Überschwemmungen auf dem Balkan, davor nach dem Taifun „Yolanda“ auf den Philippinen ehrenamtlich für das THW tätig. Auch die Arbeit im Auswärtigen Amt ist ihm nicht völlig fremd: Nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan 2011 war er schon einmal im Krisenreaktionszentrum eingesetzt. Neben der Informationsgewinnung und Lagedarstellung wird die Ermittlung möglicher technischer oder logistischer Einsätze für das THW zu seinen Aufgaben gehören. Als Einsatzorganisation des Bundes verfügt das THW über langjährige Auslandserfahrung.

Im Zuge der Ebola-Krise wurden bereits Anfang des Monats zwei Erkundungsteams nach Westafrika entsandt, die inzwischen wieder zurückgekehrt sind. Deren Erkenntnisse sollen nun für den konkrete Einsatzaufträge genutzt werden. Die Erkundungsteams führten in Westafrika viele Gespräche mit dortigen Akteuren, darunter Vertretern der Deutschen Botschaften in Westafrika sowie Mitarbeitern der Vereinten Nationen.

Außerdem unterstützt das Technische Hilfswerk das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) seit Anfang Oktober mit einer Einsatzkraft in Rom im Bereich Logistik. (bsc)

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