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Kartenvorverkauf für Ballettaufführung beginnt am 8. Juni im ASC Clubhaus

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Von: Michael Caspar

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Sind im Juli in der Aula am Waldweg zu sehen: Hauptdarsteller Julia Bottenhorn und Oliver Borchard mit Carlotta Stehling, Jenny Kompart, Carolina Formanek und Katja Bloch von Blottnitz (v. l.).
Sind im Juli in der Aula am Waldweg zu sehen: Hauptdarsteller Julia Bottenhorn und Oliver Borchard mit Carlotta Stehling, Jenny Kompart, Carolina Formanek und Katja Bloch von Blottnitz (v. l.). © Michael Caspar

Mit dem Stück Coppélia ist die ASC-Ballettsparte am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juli, in der Göttinger Aula am Waldweg, Waldweg 26, zu sehen. Der Vorverkauf beginnt am 8. Juni.

Göttingen – Monatelang haben die 70 Tänzerinnen und Tänzer unter Leitung von Choreografin Jenny Kompart geprobt und ganze Wochenenden miteinander verbracht. „Nach der langen Corona-Pause möchte ich vielen Menschen zeigen, wie cool Ballett ist“, sagt Darstellerin Katja Bloch von Blottnitz.

„Ich habe in den vergangenen zwei Jahren unsere vielen früheren Wettkämpfe und Auftritte vermisst“, erklärt Carlotta Stehling. Sie begann als Vierjährige beim ASC mit Ballett und schwebte im Jahr 2000 im Stück Nußknacker erstmals über die Bühne – als Schneeflocke.

Sommerballett zeigt Coppélia: Es geht um eine rätselhafte Schönheit

„Mich fasziniert, dass wir ohne Worte eine Geschichte erzählen“, sagt Carolina Formanek, die 2017 erstmals bei einem ASC Sommerballett, im Stück Momo, auftrat. In Coppelia geht es um eine rätselhafte Schönheit, die eines Tages im Dorf auftaucht und der jungen Swanilda ihren Verlobten, den Franz, auszuspannen droht.

Voller Eifersucht dringt Swanilda nachts mit ihren Freundinnen ins Haus ein, in dem die Schönheit wohnt und findet sich in einer Puppenwerkstatt wieder.

Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“. Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon haben daraus ein Libretto gemacht, das Léo Delibes 1870 vertonte. Die Choreografie, die Kompart nach Saint-Leon, Marius Petipa und Enrico Cecchetti gestaltete, verlangt Julia Bottenhorn, die in der Rolle der Swanilda zu sehen ist, einiges ab.

Sommerballett zeigt Coppélia: Älteste Tänzerin ist Mitte 70

Im ersten Akt ist sie das kecke Mädchen. In der Werkstatt-Szene tanzt sie dann in den eckigen Bewegungen einen Puppe unter anderem einen Bolero. Der dritte Akt fordert ihre Kenntnisse im klassischen Ballett. „Am Ende gibt es ein Happy End“, verspricht Choreografin Kompart. Swaldina bekommt ihren – wieder zu Verstand gekommenen – Franz. Er wird von Oliver Borchard getanzt, der vor acht Jahren mit dem Ballett begann. Davor war Standard Latein seine Leidenschaft.

„Ballett verlangt Kondition, Kraft und Feinmotorik“, berichtet Borchard. Tanzende müssen die Dehnungen beherrschen, Ballance halten und sich die vielen Abfolgen merken. Sie haben die anderen auf der Bühne im Blick und interpretieren ihre Rollen. „Getanzt werden kann bis ins hohe Alter“, betont Jasmin Steinmetz, die beim ASC den Fachbereich Ballett leitet. Bei Coppélia ist die älteste Tänzerin Mitte 70.

Sommerballett zeigt Coppélia: Karten gibt es im ASC-Clubhaus

Alle Rollen wurden zweimal besetzt, damit es bei Verletzungen oder Krankheit immer einen Ersatz gibt. Alle Darsteller treten an ihrem Aufführungstag bei zwei Vorstellungen auf. Erwachsene bekommen die Tickets (freie Platzwahl) zu den Öffnungszeiten im ASC-Clubhaus, Danziger Straße 21, für 20 Euro, Vier- bis Zwölfjährige für 14 Euro. Bezahlt wird ausschließlich mit EC-Karte. Vorbestellungen unter Tel. 0551/5174645. (Michael Caspar)

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