Gespräche auf der Segensbank

Katholiken probieren in Göttingen neue Form des kirchlichen Lebens aus

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Neue Form des kirchlichen Lebens: Das wird mit der Segensbank und dem Gesprächsangebot an der St. Godehard-Kirche in Göttingen ausprobiert. Dechant Wigbert Schwarze (rechts) segnete die Bank.

Die katholische Kirche probiert an der St. Godehard-Kirche in Göttingen eine neue Form kirchlichen Lebens aus: Auf einer Segensbank vor dem Gotteshaus lädt sie zu Gesprächen ein.

Zunächst ist bis Ende April steht immer montags bis Freitag zwischen 13 und 14 Uhr ein Ansprechpartner auf der Bank bereit. „Zum Auftakt hatte ich schon ein ganz wunderbares Gespräch, das hatte ich gar nicht erwartet“, berichtet Gemeindereferentin Barbara Matusche. Dechant Wigbert Schwarze hatte die Bank zuvor im Sonntagsgottesdienst gesegnet.

„Wir bringen Sitzkissen, Kaffee und Gummibärchen mit“, kündigt Matusche an. Eingeladen zum Gespräch auf der Bank sind alle Interessierten. Das Angebot richtet sich besonders an Passanten, aber auch die Mitarbeitenden im naheliegenden Caritas-Centrum St. Godehard können die Bank als Treffpunkt nutzen.

Die Idee stammt aus Duderstadt. Dort steht eine Segensbank vor dem Rathaus in der Markstraße. In Göttingen soll die Bank zukünftig auch an anderen Orten aufgestellt werden. Die Segensbänke gehören zum Projekt „Segens-Orte“ im Süden des Bistums Hildesheim. An Segensorten sollen Nächstenliebe und Gemeinschaft erfahrbar werden. Damit soll eine neue Form kirchlichen Lebens ausprobiert werden.

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