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Kaufmannslöffel für Göttinger Händler-Urgestein Philipp Bremer

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Von: Bernd Schlegel

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Auszeichnung für ein Händler-Urgestein: Philipp Bremer (2.v.l.) erhielt den Silbernen Kaufmannslöffel. Dazu gratulierten Laudator Andreas Gruber (links), Stefan Wucherpfennig (2.v.r.), Präsident des Handelsverbandes Hannover und Andreas Gliem, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen.
Auszeichnung für ein Händler-Urgestein: Philipp Bremer (2.v.l.) erhielt den Silbernen Kaufmannslöffel. Dazu gratulierten Laudator Andreas Gruber (links), Stefan Wucherpfennig (2.v.r.), Präsident des Handelsverbandes Hannover und Andreas Gliem, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen. © Bernd Schlegel

Für seine Verdienste erhält der Göttinger Weinhändler Philipp Bremer des Silbernen Kaufmannslöffel. Er engagiert sich in vielfältiger Weise.

Göttingen – Wenn es um das Thema Weingenuss geht, wird in Göttingen im gleichen Atemzug die Weinhandlung Bremer genannt. Philipp Bremer, Chef des Unternehmens, erhielt für sein Engagement für die Uni-Stadt den Silbernen Kaufmannslöffel.

Die hohe Auszeichnung wurde ihm bei einer Feierstunde im Alten Rathaus verliehen. Laudator Andreas Gruber, Chef der Göttinger Sport und Freizeit GmbH und früherer Geschäftsführer des Kaufparks, betonte, dass Bremer die Ehrung eigentlich schon zu einem früheren Zeitpunkt verdient habe, denn der Händler gehört seit vielen Jahren zu den Machern von Pro-City und war lange Jahre deren Vereinsvorsitzender.

Für seine Rede hatte Gruber eine besondere Form gefunden. Er ließ in kurzen Videoclips andere Persönlichkeiten über Bremer sprechen – immer bei einem Gläschen Wein. So lobte Ex-Basketballnationalspieler Ulrich „Ulli“ Frank den Unternehmer als engagiert, interessiert und zielorientiert. „Es hat Leidenschaft für Wein und für Göttingen“, sagte der Sportler.

Schon lange ist Bremer mit den Göttinger Händel-Festspielen eng verbunden. Klar, dass deshalb auch der frühere Intendant Tobias Wolff zu Wort kam. „Philipp Bremer ist der Inbegriff des ehrbaren Kaufmanns“, sagte Wolff, der seit Anfang August Intendant der Oper Leipzig ist. Gleichzeitig hob Wolff das große Engagement Bremers für die Stadtgesellschaft hervor. Göttingens Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU) charakterisierte den Geehrten an traditionsbewusst und innovativ. Er sei der Botschafter des innerstädtischen Handels.

Göttingens Alt-Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sagte, Bremer bewahre das Alte und lasse gleichzeitig das Neue zu.

In seiner Dankesrede kündigte Philipp Bremer an, dass die seit dem Jahr 1786 bestehende Weinhandlung auch künftig in Familienhand bleiben werde. Bremer hat neben Göttingen auch Standorte in Kassel (Markthalle) sowie in der Braunschweiger Fußgängerzone. (Bernd Schlegel)

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