Tüte mit Sturmgewehr und Munition

Kinder fanden verrostete Kalaschnikow im Göttinger Wald

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Die verrostete Kalaschnikow: Sie wurde von Kindern beim Spielen im Wald gefunden.

Göttingen. Spielende Kinder haben am Mittwoch in einem Waldgebiet oberhalb der Springstraße in Göttingen eine Waffe vom Typ Kalaschnikow gefunden.

Sie ist laut Polizei nicht scharf, da sie stark verrostet ist. Die Kalaschnikow lag samt Munition und einem Magazin, die ebenfalls verrostet waren, in einer Tüte. Die Beamten vermuten, dass die Waffe bereits „jahrzehntelang“ im Wald gelegen hat. Das Waffe könne nicht mehr funktionsfähig gemacht werden, so die Polizei.

Die Beamten stellten die Waffe samt Zubehör sicher. Alles soll nun fachgerecht entsorgt werden. Allerdings ist dafür laut Polizei das Ordnungsamt der Stadt Göttingen verantwortlich.

Die Kalaschnikow fällt unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Damit sind der Erwerb, der Handel und selbst das Aufbewahren der Waffe unter Strafe gestellt. Die automatische Waffe wurde in den 1940-Jahren in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt. Schätzungen gehen laut Online-Lexikon Wikipedia von 80 bis 100 Millionen produzierten Exemplaren der diversen Modelle der Kalaschnikow aus. Neben der Sowjetunion rüsteten insgesamt etwa 60 Staaten ihre Streitkräfte mit den Modellen der Kalaschnikow-Baureihe aus.

Aktualisiert: 22. April, 10.25 Uhr

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