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Kinder und Erwachsene radeln für die Verkehrswende in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Fahrraddemo für eine Verkehrswende in Göttingen: Etwa 200 Teilnehmer aller Altersgruppen nahmen daran teil.
Fahrraddemo für eine Verkehrswende in Göttingen: Etwa 200 Teilnehmer aller Altersgruppen nahmen daran teil. © Bernd Schlegel

Etwa 200 Radfahrerinnen und Radfahrer aller Altersgruppen folgten am Sonntag dem Aufruf von Klimaschutz-Initiativen: Sie radelten für eine Verkehrswende.

Göttingen - Die Gruppen Extinction Rebellion Familien, Fridays for Future, Göttingen Zero, Greenpeace und Parents for Future hatten dazu aufgerufen. Die Teilnehmer demonstrierten für mehr Fahrradmobilität.

Einmal die Straße ganz für sich haben – diesen Traum konnten sich Radler jeden Alters bei der Aktion in Göttingen erfüllen: Unter dem Motto „Zukunft für Kinder? Straßen für Kinder!“ ließen die Initiatoren von Extinction Rebellion Familien der dritten Göttingern Fahrraddemo „Kidical Mass“ die Polizei eine Route von den Schillerwiesen einmal um die Innenstadt bis zum Cheltenhampark für den Autoverkehr sperren.

Vom Lauf- bis zum Lastenrad waren die unterschiedlichsten Gefährte dabei und traten mit bunten Plakaten für bessere Bedingungen für den Radverkehr in Göttingen und damit automatisch auch für mehr Klimaschutz ein.

Geht es nach den Machern der Demo werden sichere Straßen für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer kein Traum bleiben, sondern beispielsweise durch weniger Parkplätze und die Ausweisung von Einbahnstraßen schnellstmöglich Wirklichkeit werden.

Diese Vorschläge liegen der Stadt Göttingen nach Angaben der Initiatoren im Sofortprogramm „Klimaschutz in Göttingen jetzt“ der Initiative Göttingen Zero bereits vor und müssen jetzt umgesetzt werden. 

 „Der Autoverkehr wirkt sich negativ auf das Klima aus, wenn wir das Fahrradfahren in der Stadt attraktiver machen, sparen wir dadurch automatisch Emissionen ein“, sagt Mitorganisator Michaelsen. Kinder und Jugendliche würden aus seiner Sicht von solchen Veränderungen besonders profitieren, weil sie sich sicherer und selbstständiger fortbewegen könnten und zugleich etwas gegen die fortschreitende Klimakrise getan wird.

Mit Aktionen dieser Art soll es weitergehen: Für Mitte Mai wird schon die nächste „kidical mass“ geplant. (Bernd Schlegel)

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