Gewerkschafter fordern 10 Prozent mehr Lohn

Kindergärten: Verdi plant weiteren Warnstreik für Donnerstag

Warnstreik von Mitarbeitern von Kindertagesstätten: Sie wollen am Donnerstag erneut auf die Straße gehen. Symbolbild: dpa

Göttingen. Acht der 13 städtischen Kindertagesstätten in Göttingen werden am Donnerstag, 16. April, bestreikt.

Warnstreiks sind auch bei den kommunalen Kindertagesstätten im Raum Northeim, Einbeck, Duderstadt und Osterode geplant. Das berichtet die Gewerkschaft Verdi.

Im Raum in Hann. Münden wird die Jugend- und Familiensozialarbeit des Landkreises bestreikt. In Göttingen gibt es lediglich in den Kindertagesstätten in Elliehausen, Geismar, Hetjershausen, Pfalz-Grona-Breite und Weende West wird ein eingeschränktes Betreuungsangebot. Dort werden ausschließlich Kinder betreut, für die es in der jeweiligen Einrichtung einen regulären Betreuungsplatz gibt. Alle betroffenen Eltern in Göttingen sind nach Angaben der Stadtverwaltung rechtzeitig über die Auswirkungen des Streiks in ihren Einrichtungen informiert worden.

Hintergrund für den erneuten Warnstreik in dieser Woche sind die derzeit stockenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den kommunalen Arbeitgebern. Verdi verlangt insbesondere bei der Bezahlung deutliche Verbesserungen. Im Schnitt sollen die Beschäftigten nach den aktuellen Forderungen der Gewerkschaft etwa zehn Prozent mehr verdienen. Außerdem sollen bei der Einstellung von Mitarbeitern alle Vollbeschäftigungszeiten angerechnet werden.

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