Nach Umgestaltung: Kinderoperatives Zentrum ist nun attraktiver

Freude über neue Räume und Ausstattung: von links Dr. Fritz Kahl, Patientin Antonia – zehn Wochen alt – und ihre Mutter, Prof. Dr. Anna Hell und Prof. Dr. Hans-Christoph Ludwig. Foto: UMG/nh

Göttingen. Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) betreibt eine einzigartige Kinder-Station – das frisch modernisierte und umgestaltete Kinderoperative Zentrum (OPKiZ).

So ist in der Station ein eigenes Untersuchungszimmer für die Kinder entstanden. Dort können Gespräche geführt werden und kleinere Untersuchungen stattfinden. Ausgestattet ist der Raum auch mit einem Ultraschallgerät.

Entstanden ist zudem ein barrierefreier Waschraum. Dort können sich Kinder mit Rollstühlen, die vor allem in der Kinderorthopädie behandelt werden, frei bewegen. Es gibt einen großen ebenerdigen Duschbereich und genügend Platz für das Pflegepersonal, das bei Bedarf unterstützend zur Hand gehen kann.

Zusätzlich wurde das Spielzimmer vergrößert. Jetzt ist genügend Platz für Schränke und einen Küchenbereich, in dem sich die Eltern und ihre Kinder versorgen können.

„Die Sanierung der Station war nötig, um die baulichen Gegebenheiten an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Jetzt können wir unsere jungen Patienten optimal versorgen und den Eltern mit ihren Kindern eine freundliche Atmosphäre bieten“, sagt Prof. Dr. Anna Hell, Leiterin des Schwerpunktbereichs Kinderorthopädie im Operativen Kinderzentrum (OPKiZ) der UMG.

Vor zwei Jahren haben sich die Spezialisten der operativen kinderspezifischen Fächer an der UMG zum Operativen Kinderzentrum (OPKiZ) zusammengeschlossen. Im OPKiZ betreuen neun Fachärztinnen und Fachärzte in den drei Schwerpunktbereichen Kinder-Orthopädie, -Neurochirurgie sowie Kinder-Chirurgie und -Urologie junge Patienten.

Die modernisierte Station verfügt über acht Patientenzimmer mit 18 Betten. Die Patienten kommen oft aus einem großen Einzugsgebiet, viele aus anderen Bundesländern, weil das OPKiZ einzigartig ist.

Außerdem bieten die Experten der kinderoperativen Fächer regelmäßig eigene Sprechstunden in überregionalen Kliniken wie in Kassel oder Oldenburg an.

Die drei Hauptdisziplinen des OPKiZ sind die Kinderorthopädie mit Prof. Dr. Anna Hell als Leiterin, die Kinderneurochirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christoph Ludwig sowie die Kinderchirurgie und Kinderurologie, geleitet von Dr. Fritz Kahl. Auch Fachgebiete, wie die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Augenheilkunde der UMG, arbeiten eng mit dem OPKiZ zusammen. Bei Bedarf können Experten aller pädiatrischen Fächer zu Rate gezogen werden. (tko)

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