Allmähliche Rückkehr zur Normalität

Kinos und Theater dürfen Spielbetrieb wieder aufnehmen 

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Der Spielbetrieb im DT-1 soll am 3. Juli wieder beginnen: Das Deutsche Theater in Göttingen meldet sich als erstes der Göttinger Theater mit verschiedenen Indoor-Vorstellungen zurück.

Seit Montag heißt es in Niedersachsens Kinos und Theatern unter strengen Auflagen wie einer Maskenpflicht wieder „Film ab“ und „Vorhang“ auf. Allerdings kehren noch nicht alle Einrichtungen in der Region sofort zum Normalbetrieb zurück.

Aktualisiert am 23.6. um 11.25 Uhr - Hier eine Übersicht über die aktuelle Entwicklung:

Junges Theater

Das Junge Theater in Göttingen wird voraussichtlich erst im September seine Pforten öffnen und sich bis dahin auf Vorstellungen unter freiem Himmel konzentrieren: „Wir wollen an der frischen Luft bleiben, um uns auf die neue Situation im Herbst vorzubereiten und den Zuschauer*innen der Region ein angenehmes und kein beklemmendes Theatererlebnis in dunklen Räumen präsentieren“, teilt Intendant Nico Dietrich mit. Die nächste JT-Vorstellung ist die Musikshow „Wild Thing“ am 11. Juli auf der Waldbühne in Bremke. Weitere Informationen im Internet

Deutsches Theater

Ab sofort wieder geöffnet ist das Deutsche Theater, wobei der eigentliche Indoor-Spielbetrieb am 3. Juli im DT-1 aufgenommen wird. Da zwischen den Plätzen 1,50 Meter Abstand eingehalten werden und zusätzlich immer eine Reihe frei bleiben muss, finden die Vorstellungen dann vor 105 statt wie bisher 480 Zuschauern statt. Aufgeführt werden unter anderem das Stück „Enigma“ von Éric-Emmanuel Schmitt (3. Juli), gefolgt von Eric Assous’ Komödie „Glück“ (4. Juli). Vom 5. bis 12. Juli ist das Theaterfestival „DT – Am Puls“ geplant. Eine Premiere wird es ebenfalls geben: Ab dem 10. Juli soll „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse gezeigt werden. Weitere Infos im Internet

Theater im OP

Das Göttinger Theater im OP möchte so schnell wie möglich wieder vor Publikum spielen. Für das Ensemble des Universitätstheaters gelte es jedoch zunächst, möglichst zeitnah wieder proben zu können. Geschäftsführerin Barbara Korte sieht zudem eine Möglichkeit, die ursprünglich für das Autokino auf dem Schützenplatz geplanten Vorstellungen „Geschlossene Gesellschaft“ und „Love Letters“ im ThOP zu zeigen. Das Theater könne dann Platz für maximal 50 Personen bieten. Weitere Infos im Internet

Lumière und Méliès

Lumière-Geschäftsführerin Telke Reeck hofft, im August wieder Gäste in ihrem Göttinger Programmkino begrüßen zu können, sobald dort die Baumaßnahmen zur Modernisierung der Sanitäranlagen abgeschlossen sind. Gezeigt werden soll dann ein Wunschfilmprogramm. Die Eröffnung des neuen Kinos Méliès ist nicht vor September geplant. Sofern es die Auflagen zulassen, möchte das Lumière jedoch nach Möglichkeit gerne im Juli mit dem Open Air Kino im Freibad am Brauweg starten. Weitere Informationen im Internet

Cinemaxx

Das Cinemaxx in Göttingen strebt eine kurzfristige Rückkehr zur Leinwand an. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens in der Uni-Stadt hat die Theaterleitung aber ihre Pläne geändert und die Öffnung um eine Woche verschoben. Erst ab Donnerstag, 2. Juli, soll es soweit sein. Sobald das Kino wieder geöffnet habe, dürfen sich die Kinofans unter anderem auf Klassiker und neue Filmstarts freuen, wie Theaterleiter Stefan Wolff auf Anfrage mitteilt. Ein Großteil der deutschlandweit 31 Cinemaxx Kinos hat seinen Spielbetrieb bereits wieder aufgenommen, so dass auf ein erprobtes Sicherheits- und Hygienekonzept zurückgegriffen werden kann, das zur Eröffnung an die lokalen Vorgaben entsprechend angepasst wird. Weitere Infos im Internet

Schiller-Lichtspiele

Auch der Betreiber der Schiller-Lichtspiele in Hann. Münden, Ulrich Tolksdorf, denkt über eine mögliche Öffnung des Kinos noch in dieser Woche nach. Weitere Infos im Internet

Neue Schauburg

Den wohl schnellsten Kinostart hat die Neue Schauburg in Northeim hingelegt. Bereits am Montag hat sich das Kino mit dem bis zum 29. Juli geplanten „Zurück ins Kino“-Festival zurückgemeldet. Mit einem umfassenden Sicherheits- und Hygienekonzept ausgestattet, kann Kinobetreiber Torben Scheller in seinen beiden Sälen etwas mehr als einem Drittel der ursprünglichen Besucherzahlen Platz bieten. Weitere Infos im Internet

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