Programm steht fest

Klassisch bis rotzfrech: Regionale und internationale Künstler beim Jazz-Festival

Sie stellten das Programm für das 42. Göttinger Jazz Festival vor: Dr. Jan Strümpel (von links), Sebastian Otto, Hilmar Beck, Dr. Ove Volquartz und Jörg Bachmann im Glasfoyer des Deutschen Theaters in Göttingen. Foto: Jessica Sippel

258 regionale, nationale und internationale Musiker auf acht Bühnen. So sieht das 42. Göttinger Jazz Festival aus. Das Programm steht nun fest.

Vom 2. bis 10. November verwandelt sich Göttingen wieder in eine Jazz-Metropole, die bekannten sowie unbekannteren Künstlern ein Podium bietet. Was 1978 als ein Bigband-Festival für Oldtimer-Fans begann, ist in Göttingen mittlerweile Tradition.

Jazz an mehreren Veranstaltungsorten

Etwa 150 000 Euro nehmen die Veranstalter in die Hand, wie Hilmar Beck, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Göttingen, mitteilt. Gefördert wird die Veranstaltung von der Stadt Göttingen, dem Norddeutschen Rundfunk, der AKB-Stiftung, der Volksbank Kassel/Göttingen, der Refratechnik Cement GmbH und NDR Info-Jazz.

Neben dem Deutschen Theater (DT), wo die Künstler auf insgesamt  drei Bühnen auftreten, gibt es auch Veranstaltungen im „Esel“, im Universitätsklinikum, in der Kreuzkirche, im Lumière, in der Musa, im Alten Rathaus und bei KIM-Kultur.

Neben Konzerten steht auch ein Jazz-Gottesdienst, ein Jazz-Frühstück und ein Workshop auf dem Plan sowie eine musikalisch begleitete Lesung von der deutschen Jazz- und SoulsängerinUschi Brüning am Mittwoch. Beginn ist um 20 Uhr im Alten Rathaus.

28 Konzerte im Deutschen Theater

Das Eröffnungskonzert am Samstag, 2. November, gibt die Musikerin Céline Rudolph, ab 20 Uhr im Esel, Deichstraße 11, Einbeck-Sühlbeck. An den Kerntagen Freitag und Samstag, 8. und 9. November, sind insgesamt 28 Konzerte im Deutschen Theater geplant – von Weltklassemusikern bis hin zu regionalen Künstlern.

Darunter sind auch Göttinger Schüler des IGS, die mit ihrer Blues Brothers Band am Freitag ab 19.15 Uhr auf der Studiobühne stehen. „Es ist uns wichtig, dass junge Leute die Möglichkeit bekommen, vor Publikum zu spielen“, sagte Jan Strümpel vom Jazz Festival Verein.

An zwei Flügeln auf der Großen Bühne sitzen ab 20 Uhr am Freitag auch der Kasseler Musiker Edgar Knecht und Aeham Ahmad, ein aus den Trümmern Palästinas geflüchteter Pianist.

Neue Klangwelten „zwischen Trance, Jazz und Elektronik“ gibt es ab 20.30 Uhr auf der Studiobühne mit dem „HSV“, den selbsternannten Nichtabsteigern der Tonallianz Göttingen/Hannover.

Ab 22 Uhr am Freitag steht die polnische E-Bassistin Kinga Glyk mit einer Mischung aus Jazz, Pop und Funk auf der Großen Bühne.

Für „Ruppige und rotzfreche“ Klänge sind die sieben jungen Musiker von „Botticelli Baby“ bekannt. Sie treten am Freitag ab 24 Uhr auf der Großen Bühne auf. „Diese Band will explizit ungehobelt klingen“, verspricht Strümpel.

Klassischen Jazz gibt es am Samstag ab 23.15 im Keller des DT von den New Orleans Syncopators. Die Band spielt schon seit 40 Jahren Jazz.

Insgesamt stehen in den neun Festivaltagen 37 Veranstaltungen auf dem Plan. 

Hier geht es zum offiziellen Programmheft mit Infos zu allen Künstlern, Veranstaltungsorten, Uhrzeiten und vielen mehr.

Der Vorverkauft läuft ab sofort

Der Vorverkauf für das Festival läuft. Karten gibt es unter anderem im Deutschen Theater und in der Tourist-Information am Alten Rathaus in Göttingen. 

Die Preise variierern je nach Veranstaltungsort und Ermäßigungen. Eine Eintageskarte für das DT kostet 37 Euro, an der Abendkasse 42 Euro. Ein Ticket für beide Wochenendtage im DT kostet 64 Euro, an der Abendkasse 69 Euro. 

Die Konzerte in der Kreuzkirche und im KIM Kultur sind kostenlos, es wird um Spenden gebeten.

Weitere Infos gibt es unter jazzfestival-goettingen.de.

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