Göttingen attraktiv für Gastwissenschaftler

Uni klettert in der Fördergeld-Tabelle

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Stark beim Einwerben von Fördergeldern: Im Atlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft belegt die Universität Göttingen – hier das Auditorium am Weender Tor – einen Top-Rang. Besonders viel Fördergeld fließt in die Lebenswissenschaften. Auch Gastforscher finden Göttingen interessant.

Göttingen. Die Universität Göttingen hat von 2011 bis 2013 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 247,6 Millionen Euro für die Forschung eingeworben.

Damit liegt sie auf Rang sechs der deutschen Universitäten.

Das weist der DFG-Förderatlas 2015 aus. Im vorherigen Ranking, dem DFG-Förderatlas 2012, hatte die Georg-August-Universität mit 168,6 Millionen Euro Platz neun belegt.

Unter dem Strich steht also ein Plus von 79 Millionen Euro, was einer Zunahme um 46,9 Prozent entspricht.

Der DFG-Förderatlas gilt als wichtigste Rangliste für Hochschulen in Deutschland.

Besonders stark sprudelt das Geld der Deutschen Fördergemeinschaft für die Uni Göttingen in den Lebenswissenschaften. Hier wurden 110,2 Millionen Euro eingeworben, was bundesweit Platz drei bedeutet. Außerdem sind die Göttinger Lebenswissenschaften äußerst attraktiv für internationale Forscherinnen und Forscher.

In der Liste der von der Alexander von Humboldt-Stiftung und der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Wissenschaftler ist die Universität Göttingen die am häufigsten gewählte Hochschule in Deutschland.

In den Naturwissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften belegt die Universität Göttingen bei den DFG-Fördermitteln jeweils Platz zehn.

Unter den vom DAAD geförderten Forscherinnen und Forschern landeten die Göttinger Naturwissenschaften auf Platz fünf.

DFG-Förderatlas im Internet

Stichwort Lebenswissenschaften

Lebenswissenschaften oder Life Sciences sind Forschungsrichtungen und Ausbildungsgänge, die sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen beschäftigen oder an denen Lebewesen beteiligt sind. Außer der Biologie umfassen sie verwandte Bereiche wie Medizin, Biomedizin, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik, Bioinformatik, Humanbiologie, aber auch Agrartechnologie, Ernährungswissenschaften und Lebensmittelforschung bis hin zu wissenschaftlicher Aufarbeitung biogener natürlicher Ressourcen und Biodiversitätsforschung.

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