Finanz-Aktionstag

Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ demonstrierten vor Göttinger Commerzbank-Filiale

Klimaaktivisten in Aktion: Sie trafen sich am vor der Commerzbank-Filiale.
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Klimaaktivisten in Aktion: Sie trafen sich am vor der Commerzbank-Filiale.

Aktivisten der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ organisierten am Freitag einen „Finanz-Aktionstag“ vor der Commerzbank-Filiale in Göttingen. Sie kritisierten, dass die Bank aus ihrer Sicht zu stark in fossile Energieträger investiert.

Die Aktion, die es in etwa 50 deutschen Städten gab, stand unter dem Motto „Keine Kohle für die Kohle“.

Die Aktivisten kritisieren, das sich die Bank offiziell zum Pariser Klimaabkommen bekannt habe, während sie in den vergangenen Jahren ihr Finanzierungsvolumen in fossile Energieträger verdreifacht habe, sagte Anna-Kathrin Diederich von „Fridays for Future“ Göttingen: „Ein solches Verhalten ist unverschämt und verantwortungslos gegenüber den jüngeren Generationen weltweit.“

Die Finanzierung von Unternehmen, die in irgendeiner Form mit fossilen Energien zu tun haben, muss nach Ansicht von „Fridays for Future“ gestoppt werden. Die 1,5 Grad-Grenze könne nur durch eine Energiewende eingehalten werden. Die Außendarstellung der Commerzbank als klimaneutral und zukunftsorientiert sei „nichts weiter als Greenwashing und eine “aktive Täuschung der Kunden und Anleger".

„Wir fordern, dass Unternehmen, die in Projekte mit fossilen Energieträgern involviert sind, konsequent aus Finanzierungen und Investitionen der Bank gestrichen werden“, sagte Carla Hille von „Fridays for Future“. Stattdessen solle das Geld in erneuerbare Energien fließen, um die Energiewende voranzutreiben: „Eine Finanzwende muss stattfinden.“ (Bernd Schlegel, mit epd)

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