Göttingen: Teilnehmer werden mit Überraschungspaketen belohnt

Klimafreundlich auf dem Wochenmarkt in Göttingen shoppen

Klimafreundlich einkaufen: Das ist ab sofort auch auf dem Göttinger Wochenmarkt möglich. Das Projekt stellten (von links) Doreen Fragel und Benjamin Dörr von der Energieagentur, Wina Diekhof vom Wochenmarkt-Vorstand, Norbert Niedzwiecki (Stadt Göttingen), Elisabeth von Alvensleben (ProCity) und Eva Holst (Stadt Göttingen) vor.
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Klimafreundlich einkaufen: Das ist ab sofort auch auf dem Göttinger Wochenmarkt möglich. Das Projekt stellten (von links) Doreen Fragel und Benjamin Dörr von der Energieagentur, Wina Diekhof vom Wochenmarkt-Vorstand, Norbert Niedzwiecki (Stadt Göttingen), Elisabeth von Alvensleben (ProCity) und Eva Holst (Stadt Göttingen) vor.

Wer klimafreundlich in Göttingen einkauft, im Café und Restaurant isst und trinkt, wird belohnt. Fast 600 Nutzer der Klima-Karte erhielten ein Überraschungspaket. Jetzt ist auch der Wochenmarkt dabei.

Göttingen – 20 Marktbeschicker gibt es dort. Damit gibt es mehr als 50 Anlaufstellen – Geschäfte, Restaurants, Cafés und jetzt auch Marktstände. Interessierte bekommen dabei eine kleine Klappkarte mit 16 Feldern. Wer beispielsweise eine Einkaufstasche mitbringt, auf einen Plastikstrohhalm verzichtet, einen Mehrweg-Becher benutzt oder sich für unverpackte Produkte entscheidet, bekommt einen Stempel. Ist die Karte voll, so erhält der Teilnehmer das Klimaschutz-Paket im Wert von etwa zehn Euro.

In dem Baumwollbeutel sind unter anderem ein Obst- und Gemüsenetz, Bambus-Trinkhalme, ein wiederverwendbarer Becher sowie ein Bienenwachstuch als Ersatz für Frischhaltefolie enthalten. Finanziert wird das Projekt der Energieagentur und der Stadt Göttingen vom Bundesumweltministerium und von der gemeinnützigen GmbH „Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten“, die vom Energieversorger EAM gefördert wird.

Die Marktbeschicker erhoffen sich, dass immer mehr Gäste sich dafür entscheiden, klimafreundlich einzukaufen. „Die Kunden in Göttingen sind schon gut erzogen“, lobt Wina Diekhof vom Vorstand der Marktbeschicker. Außerdem sieht sie die Klimakarte als Chance, die Kundenbindung weiter zu verbessern. Allerdings müssen auch auf dem Wochenmarkt die Corona-Hygieneregeln beachtet werden. Dazu gehört beispielsweise, dass mitgebrachte Beutel und Taschen nicht über den Tresen gereicht werden dürfen.

Zur Einführung der Klimakarte auf dem Wochenmarkt gibt es am Samstag, 22. August, eine besondere Aktion. Kunden können Baumwolltaschen, die sie über haben, mitbringen. Mitarbeiter der Energieagentur wollen sie dann an andere Besucher des Wochenmarktes weiterreichen – eine besondere Form des Recyclings. Der Wochenmarkt, der unter wochenmarkt-goettingen.de im Internet vertreten ist, findet dienstags und donnerstags von 8 bis 13 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr statt.

Weitere Infos zur Klimakarte gibt es im Internet auf earg.de/klimashoppen. (Bernd Schlegel)

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