Treibhausgas-Emissionen in Göttingen bis 2050 auf Null reduzieren

Klimaschutz-Tage mit Theater und konsumkritischer Stadtführung

Mehr Engagement für das Klima wollen die Organisatoren der Klimaschutztage wecken: von links Nico Dietrich, Nils König, Claudia Weitemeyer, Thomas Dienberg und Hanna Naoumis. Foto: Niesen

Göttingen. Mit der vierten Auflage der Göttinger Klimaschutz-Tage wollen die Organisatoren noch mehr Engagement wecken, um das ehrgeiziges Ziel der Stadt zu verwirklichen: Bis 2050 soll die Treibhausgasemissionen in der Uni-Stadt auf Null reduziert werden.

Das unterstrich Stadtbaurat Thomas Dienberg bei der Vorstellung des Programms der Klimaschutztage 2016. Sie finden vom 16. bis 22. April in mit einem über 30 Punkte umfassenden Programm statt.

Auftakt ist am Samstag, 16. April, von 11 bis 15 Uhr vor dem Alten Rathaus. Dort findet der Klimaschutzmarkt statt, bei dem 16 unterschiedliche Akteure ihre Projekte vorstellen.

Anziehungspunkt dürfte die erstmals bei diesem Markt aufgestellte Bühne sein. Auf ihr finden auch eine Modenschau statt, für die gebrauchte Textilien neu gestaltet werden, auch gibt es Interviews und Musikaufführungen.

Zwei weitere Attraktionen sind die Beiträge des Jungen Theater (JT). Mit der Premiere des Stücks „Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft“ nach Aufzeichnungen der Literaturnobelpreisträgerin 2015, Swetlana Alexijewitsch, hat sich JT-Intendant Nico Dietrich dem Theater die Deutschlandrechte gesichert, wie er stolz bei der Vorstellung des Stücks in Inszenierung von Peer Ripberger sagte. Die Premiere ist am letzten Tag der Aktionswoche am Freitag, 22. April, um 20 Uhr im Jungen Theater geplant.

Extra für Kinder und Jugendliche im Alter zwischenacht und 14 Jahren packt das JT zudem das Theodor-Storm-Stück „Die Regentrude“ in ein modernes Kleid. Die Aufführung ist am Sonntag, 17. April, um 15 Uhr im Jungen Theater statt.

Im Programm der Aktionswoche ist auch eine „Konsumkritische Stadtführung“ von Verein Janun (Dienstag, 19. April, 15 Uhr, Treffpunkt Gänseliesel). Auch gibt es klimafreundliches Backen mit Senioren und der Veggietag-Initiative (Mittwoch, 20. April, 15 Uhr im Altenzentrum Luisenhof), den Film „Die 4. Revolution – Energy Autonomy (Mittwoch, 20. April, 19.30 Uhr, Clubkino des Studentenwerks) und die Göttingen-Premiere des Films „Power to change – Die Energierebellion“ (Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, Kino Lumieré. Außerdem gibt es im Nachklapp zu den Klimaschutztagen eine Tour de Sol – eine Rad-Rundfahrt zu Göttinger Solaranlagen (Sonntag, 24. April, 11 Uhr, Treffpunkt ADFC-Werkstatt, Güterbahnhofstraße 9.). Das Programms gibt es im Internet unter www.klimaschutz.goettingen.de

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