Kommentar zu steigenden Schülerzahlen: Göttingen zieht an

Die Leiter der Gymnasien und Gesamtschulen in Göttingen sind sehr zufrieden: Grund sind die Anmeldezahlen für Fünftklässler im nächsten Schuljahr. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Thomas Kopietz.

Zahlen lügen nicht: Für Fünftklässler sind die Göttinger Schulen attraktiv. Deutlich wird das am Beispiel der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bovenden: Die Bevölkerungszahl wächst, die Schule ist vor Ort – aber nur ein kleiner Teil der Kinder wollen in die Gesamtschule vor der Haustür. Sie fahren lieber ins nahe Göttingen, besuchen dort Gymnasien oder die Integrierten Gesamtschulen, von denen es ab dem kommenden Schuljahr sogar drei geben wird. Auch viele Schüler aus dem Umland, wie dem Eichsfeld, zieht es nach Göttingen, trotz der Abitur-Möglichkeiten in Duderstadt oder andernorts. Die Göttinger Schulleiter freuen sich. Den Schuldezernenten aus Stadt und Kreis aber bereitet das auch Sorgenfalten, denn irgendwann könnte es in der Fläche eng werden, könnten Schulen zur Schließung anstehen. Noch aber gibt es für die Gymnasien in Hann. Münden und DuderstÂdt zum Glück genügend Schüler, aber die Demografie-Entwicklung lässt grüßen. Göttingen ist auch diesbezüglich fein raus: Die berechneten Einwohner- und Schülerzahlen bleiben bis in die 2020er-Jahre stabil. Mehr noch: 2014 gab es in der Uni-Stadt 100 Geburten mehr als 2013. Auch das wird Schulleiter freuen.

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