Vierte Auflage der Veranstaltung

Kongress für den Nachwuchs: Fit für den Job in der Computerbranche

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IT-Kongress für den Nachwuchs: Roger Voigtländer diskutierte in der abschließenden Talkrunde mit Auszubildenden über die Zukunft der Arbeit.

Göttingen. Einen Erfolg feierten die Veranstalter mit der vierten Auflage des Auszubildenden-Kongresses „Know IT“, der zum wiederholten Mal im School Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen stattfand.

Fast 200 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende aus den Landkreisen Göttingen-Osterode und Northeim nahmen an dem Kongress teil, der IT-Wissen vermitteln und zugleich Werbung für Ausbildungs- und duale Studienplätze in hiesigen IT-Unternehmen machen soll. Das Besondere daran: Die neun Fachvorträge, in denen es um Themen wie „Industrie 4.0“, „Visuelle Packstückordnung in einem modernen Logistikunternehmen“ oder „Hacker – Freund oder Feind der Computernutzer?“ ging, wurden ausschließlich von IT-Auszubildenden beteiligter Firmen gehalten.

„Genau das ist der Sinn dieser Veranstaltung“, sagt Andreas Redeker von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG), die den Kongress zusammen mit dem IT-InnovationsCluster Göttingen/Südniedersachsen und der Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement Kassel (gpdm) organisiert hat. „Die teilnehmenden Firmen wollen ihren Azubis die Möglichkeit bieten, einmal vor größerem Publikum zu sprechen und ihr während der Ausbildung erlangtes Wissen an Schüler weiterzugeben.“ Dieses Konzept komme bei Unternehmen und Schulen aus der Region so gut an, dass alle verfügbaren Plätze bereits drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin restlos ausgebucht gewesen seien.

Ausbildungsmöglichkeiten

Neben den Vorträgen und der Möglichkeit, sich an zahlreichen Ständen über die Ausbildungsmöglichkeiten verschiedener Unternehmen zu informieren, kamen vor allem die Führungen durch das durch das DLR und die damit verbundenen Einblicke in die dortige Spitzenforschung gut bei den Teilnehmern an. In der abschließenden Talkrunde wurde es dann noch einmal richtig spannend. Auf dem Podium diskutierte Moderator Roger Voigtländer mit fünf Azubis über „die Zukunft unserer Arbeit aus Sicht der jetzt in Ausbildung gehenden Generation“. 

Dabei ging es vor allem um die Frage, ob sich junge Menschen heutzutage Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen und ob sie diesbezüglich bestimmte Sorgen haben. Einigkeit herrschte darüber, dass man nicht mehr so wie früher mit nur einer Berufsausbildung durchs Leben kommen, dass es irgendwann wohl keine festen Jobbezeichnungen mehr geben wird und dass der IT-Sektor immer mehr an Bedeutung zunimmt. Angst davor, dass Maschinen den Menschen irgendwann komplett ersetzen könnten, hat aber niemand. „Kreative Aufgaben werden immer den Menschen vorbehalten bleiben“, sagte ein Teilnehmer. 

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