Kontrollen bei Schulen: Viele Autofahrer viel zu schnell unterwegs

Ein Radfahrer fuhr alkoholisiert in die Polizeikontrolle: Die Polizei Göttingen kontrollierte verstärkt in Tempo-30-Zonen und an Schulen. Foto: Holger Hollemann/dpa

Göttingen. Großkontrolle von Fahrrad- und Autofahrern am Donnerstag in Göttingen: Dabei wurden viele Bußgelder verhängt und Verwarnungen ausgesprochen.

Ein Radfahrer erhielt die Rote Karte: Er war vormittags mit 1,3 Promille unterwegs. Die Göttinger Polizei hatte in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt Göttingen gezielt die Verkehrsteilnehmer vor mehreren Schulen im Stadtgebiet kontrolliert.

Von 174 kontrollierten Radfahrern wurden 63 mündlich verwarnt und besagter alkoholisierter Radfahrer musste seine Fahrt abbrechen.

Die Verwarnungen wurden meist wegen vorhandener, teilweise erheblicher Mängel an den Fahrrädern verhängt. Im Fokus hatten die Beamten auch Autofahrer in Tempo-30-Zonen in der Nähe von Schulen. 16 von 84 fuhren bis zu 20 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt. In neun Fällen waren mitfahrende Kinder laut der Statistik der Polizei und des Ordnungsamtes Göttingen nicht ordnungsgemäß angeschnallt.

Kontrolliert wurden die Bereiche an der Astrid-Lindgren-Schule, der Grundschule Leineberg und des Otto-Hahn-Gymnasiums.

Mit themenspezifischen Flyern wie zum Beispiel zu Radfahrern und zu Kinderrückhaltesystemen teilte die Polizei Info-Material aus. Sie rät Eltern, Mängel an den Fahrrädern ihrer Kinder zu beseitigen und über Fehlverhalten im Straßenverkehr zu sprechen. 

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