Songs von neuer CD "Märchen enden gut"

Konzert in Göttingen: Oonagh entführte in Welt der Märchen

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Kam prima an: Die Sängerin Oonagh bei ihrem Konzert am Donnerstagabend in der Stadthalle Göttingen.

Göttingen. Die Sängerin Oonagh legte kräftig los und riss ihre Fans in der halb vollen Stadthalle in Göttingen bei ihrem Konzert „Märchen enden gut“ mit.

Bereitwillig wurde mit geklatscht, mit den Armen gewedelt und sogar getanzt. Entsprechend gut gelaunt war die Sängerin. Als die 28-Jährige erzählte, dass sie vor vier Monaten zum ersten Mal Mutter geworden ist, gab es Beifall.

Oonaghs Texte sind gefühlvoll und transportieren Lebensweisheiten wie „Höre auf Dein Herz und folge ihm“. Die eingefleischten Fans kannten die Songs, die vor allem von der neuen CD „Märchen enden gut“ stammten, auswendig und sangen begeistert mit. Das Album erschien im November in einer Märchenfassung unter dem Titel „Nyáre Ranta“.

Gespielt wurden unter anderem der Titel gebende Song sowie „Avalon“, „Gäa“ nach Gaia, in der griechischen Mythologie die personifizierte Erde, und „Vergiss mein nicht“.

Oonagh, die bis 2014 unter ihrem bürgerlichen Namen Senta-Sofia Delliponti als Schauspielerin und Schlagersängerin tätig war, besang auch andere mythische Figuren, mit Passagen in Elbisch, der Sprache der Elfen. Sie hat 2015 zwei Echo-Pop-Preise bekommen.

Die dreiköpfige Band, die bei den Refrains gelegentlich mitsang, bestand aus einem Keyboarder, einem Schlagzeuger und einer Gitarristin mit drei Instrumenten. Bei einigen Songs spielte sie abwechselnd die akustische Gitarre, die auf einem Gestell ruhte, und ihre E-Gitarre, die sie währenddessen umhängen hatte.

Oonagh hatte zwei Hintergrundsängerinnen dabei. Eine davon beherrschte mehrere Flöten. Vor allem sie sorgten für den irisch-keltischen Sound. Eine Handtrommel wurde vom Schlagzeuger bei den mittelalterlich inspirierten Stücken eingesetzt. Im Song „Wächter, hüte die Pforte“ spielte Oonagh eine Drehleier.

Zum Bühnenzauber gehörten wabernde Nebel und verschiedene Projektionen, darunter Aufnahmen von romantischen Gebirgs- und Waldgegenden. Manchmal flossen Schwärme von Sternen über die Decke der Stadthalle. 

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