Leider nicht ganz ausverkauft aber fein abgemischt

Konzert in der Stadthalle: Große Gefühle mit dem smarten Jamie Lawson

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Göttingen. Der Mann hätte eine ausverkaufte Stadthalle verdient gehabt: Jamie Lawson beendete den Freitag beim NDR-Soundcheck-Festival und lieferte einen sanften Ausklang – wie nicht anders zu erwarten.

Denn der von Superstar Ed Sheeran – einst auch Soundcheck-Gast – und deren Platten-Label geförderte Brite macht das, was viele mögen: Lieder mit der akustischen Gitarre.

Jamie Lawson sieht noch dazu gut aus und ist ein ausgesprochen netter Zeitgenosse. Die gefühlvollen Balladen, zeitweise von zwei Bläsern mit Trompete und Saxophon treibend unterstützt, und die smarte Art kommen an – im vorwiegend mit Frauen bestückten Publikum.

Zu „Cold In Ohio“ schwingen viele in der zu zwei Drittel gefüllten Stadthalle, also etwa 1000 Zuschauer, mit.

Starke Gefühle kommen bei „All Is Beauty“auf. Jamie Lawson singt es nur mit Gitarre, allein auf der Bühne. Man nimmt ihm das ab und er kann das. Der Applaus ist groß.

Es folgen zwei drei flottere Stücke, zu denen auch verhalten getanzt wird. Platz ist ja vorhanden.

Die übliche Stunde des Soundcheck-Konzerts ist um Mitternacht vorbei, aber Jamie macht noch weiter. Nach dem Riesenhit „Wasn’t Expecting That“ lässt er noch ein Stück folgen.

Mit Riesenapplaus endet ein lockeres Konzert mit Jamie Lawson, das die Besucher zufrieden hinter sich lassen. Auch, weil der Sound diesmal in der schwierigen Stadthalle hervorragend ausgesteuert und auch die Liedtexte gut zu verstehen waren.

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