Pharma- und Laborausrüster

Kräftiger Zuwachs: Sartorius startet mit starken Quartalszahlen ins Jahr 2019

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Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius ist stark ins neue Jahr gestartet: Hier arbeitet eine Mitarbeiterin in der Produktion für Laborinstrumente. 

Der Göttinger Pharma- und Laborausrüster Sartorius ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Am Donnerstag verkündete der Konzern überraschende Zahlen. 

Zurückzuführen ist der starke Jahresbeginn laut dem Unternehmen vor allem auf die hohe Nachfrage in der Sparte Bioprocess Solutions, die Technologien für die Herstellungen von Biopharmazeutika liefert. Dort stieg der Umsatz im ersten Quartal um 19 Prozent auf knapp 436 Millionen Euro.

Der operative Gewinn legte um knapp 29 Prozent auf 114 Millionen Euro zu. Der Nettogewinn stieg um 31 Prozent auf knapp 49 Millionen Euro.

Das stärkste Wachstum liegt in Amerika

Die Göttinger haben ihre Umsätze in allen Geschäftsregionen zweistellig gesteigert. Den stärksten Zuwachs verzeichnet die Region Amerika, die das erste Quartal mit einem Umsatzplus von rund 25 Prozent auf 152 Millionen abschloss.

In Asien erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2019 um knapp 15 Prozent auf 150 Millionen Euro. In der zusammengefassten Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika erwirtschaftete der Konzern 178 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Umsatzplus von 11,6 Prozent entspricht.

„Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen des ersten Quartals“, sagt Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. Er sieht das MDax-Unternehmen damit auf Kurs, Umsatz und operativen Gewinn in diesem Jahr wie geplant zu steigern. 

Die Erlöse sollen – Währungsschwankungen herausgerechnet – um sieben bis elf Prozent zulegen. Im ersten Quartal lag der Anstieg auf dieser Basis bei knapp 17 Prozent.

Auswirkungen des Brexit sind noch unklar

Ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königsreich aus der Europäischen Union könnte trotz bereits getroffener Vorkehrungen die Lieferketten in den Sparten Bioprocess Solutions und Lab Products & Services in einem gewissen Maß beeinflussen. 

Eine zuverlässige Prognose möglicher Effekte kann zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht gegeben werden, heißt es vonseiten des Göttinger Unternehmens. (mit dpa)

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