Krankenhaus Weende bei Studie dabei: Damit Routine-Operationen besser werden

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Qualität bei Operationen: Oberarzt Dr. Henrik Forster (links) und Chefarzt Prof. Dr. Claus Langer präsentieren das Siegel.

Göttingen. Damit die Qualität von Routineoperationen noch besser besser wird, beteiligt sich die Allgemeinchirurgie des Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) seit Anfang September an einer bundesweiten Studie.

Seither werden die Daten aller Operationen, zum Beispiel nach Leisten- und Schenkelbruch, Nabel- oder Narbenbruch oder Zwerchfellbruch, in eine deutschlandweite Datenbank eingegeben.

Hintergrund der Studie ist die Tatsache, dass diese Operationen mit etwa 350.000 Eingriffen jährlich in Deutschland zwar zu den häufigsten Routine-Operationen gehören, die Ergebnisse aber nach derzeitiger Datenlage keineswegs einheitlich und nicht immer ganz zufriedenstellend sind, heißt es in einer Mitteilung.

Durch die für jeden Patienten freiwillige Teilnahme an dieser Qualitätssicherungsstudie werden alle relevanten Daten erfasst und ausgewertet. Laut Krankenhaus erfüllt die Studie alle Sicherheitskriterien des Datenschutzes. Die bisherige Resonanz der Patienten auf die laufende Studie fällt bei den Patienten im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende durchweg positiv aus: Fast alle nehmen daran teil.

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Minimalinvasive Chirurgie des Weender Krankenhauses gibt es jährlich mehr als 200 dieser Eingriffe, bevorzugt in der sogenannten Schlüssellochtechnik. Die Ergebnisse der Operationen werden bis zu zehn Jahre nachverfolgt, um so auch später auftretende Probleme erkennen zu können. (bsc) www.ekweende.de

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