Gedenken an die Opfer des Widerstandes

Kranzniederlegung am Göttinger Ehrenmal: Demokratie ist kein Selbstläufer

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Gedenken: Göttingens Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Bündnis 90/Die Grünen, links) und SPD-Ratsmitglied Frank-Peter Arndt legten den Kranz nieder.

Göttingen. Die Stadt Göttingen erinnerte mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal am Stauffenbergring an die Opfer des Widerstands gegen Adolf Hitler vor 74 Jahren.

Die kurze Gedenkstunde nahm Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Bündnis 90/Die Grünen) zum Anlass, um sich für mehr Demokratie in der Welt auszusprechen.

Am 20. Juli 1944 gab es einen militärischen Widerstand gegen Adolf Hitler. Eine Sprengladung, die Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Führerhauptquartier Wolfsschanze deponierte, verletzte Hitler aber nur leicht. Die Beteiligten der Verschwörung wurden später umgebracht.

Göttingens Bürgermeister Holefleisch erinnerte daran, dass Hitler sich die Macht damals nicht erkämpfte, sondern gewählt wurde. „Auch heute finden Wahlen statt, die von Menschen gewonnen werden, die von Beginn an sagen, dass sie Grundrechte nicht akzeptieren“, sagte er. Dagegen müsse man etwas tun. Denn Demokratie ist die einzige Staatsform, die man erlernen muss. Im selben Zug sprach er sich dafür aus, dass man in Schulen Demokratie praktisch lernen sollte.

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