Reaktion auf CDU-Kritik

Kreisverwaltung: Keine Leitstellen-Probleme bei Sturm Friederike

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Die kürzlich eröffnete neue Leitstelle in Göttingen: Laut Kreisverwaltung kam es beim Sturm Friederike zu keinen Problemen bei der Alarmierung der Einsatzkräfte.

Göttingen. Laut Kreisverwaltung war die Kommunale Regionalleitstelle in Göttingen während des Sturms Friederike maximal belastet, aber voll funktionsfähig.

Kritik, es habe Mitte Januar Probleme bei der Alarmierung gegeben, weist Landrat Bernhard Reuter in einem Schreiben an die CDU-Kreistagsfraktion zurück. Reuter betont, die Disponenten der Leitstelle hätten an diesem Tag „sehr gute Arbeit geleistet“. Und weiter: „Das gilt auch für alle ehrenamtlich Tätigen der Feuerwehr und der Hilfsdienste, denen mein ausdrücklicher Dank gilt“, wiederholt der Landrat seine bereits im Januar geäußerte Einschätzung.

Anlass des Schreibens war eine Anfrage der CDU-Kreistagsfraktion. Ihr sei berichtet worden, es habe im Bereich der Samtgemeinde Hattorf einen Funktionsausfall der Kommunalen Regionalleitstelle gegeben. Damit begründete die CDU-Fraktion eine Reihe von Fragen zur Situation während des Sturms und konkret der Alarmierung der Einsatzkräfte.

Kreisrätin Marlies Dornieden beantwortete die Fragen im Ausschuss für Finanzen und öffentliche Einrichtungen. 100 Ortsfeuerwehren mit knapp 1200 Kräften waren eingesetzt. Zusätzlich seien das Technische Hilfswerk und die Hilfsdienste im Bevölkerungsschutz des Landkreises gefordert gewesen, unter anderem bei der Versorgung von rund 1000 Bahnreisenden am Bahnhof Göttingen.

Die Alarmierung sei nach Eingang eines Notrufs jeweils durch die Leitstelle erfolgt. Die Einrichtung sei aufgrund der extremen Einsatzhäufung organisatorisch und technisch maximal belastet gewesen. „Das digitale Alarmierungssystem lief am 18. Januar störungsfrei“, stellte Kreisrätin Dornieden fest.

Lediglich die „Rückkopplung“ seitens der Feuerwehren sei zeitweise nicht möglich gewesen, räumte sie ein. „Das war aufgrund der eingerichteten eigenen Führungsstellen aber auch nicht zwingend notwendig“, machte Dornieden deutlich. In 16 von 18 Gemeinden des Landkreises seien eigene Führungsstellen der Feuerwehr eingerichtet worden. Diese hätten die Aufträge der Leitstelle sowie vor Ort eingegangene Aufträge abgearbeitet.

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