Kritik von Pro Bahn: Busstart zum Kehr in Göttingen war enttäuschend

Göttingen. Der Fahrgastverband Pro Bahn ist von der Wiederaufnahme des Busverkehrs zum Kehr im Göttinger Stadtwald enttäuscht.

„Die Göttinger Verkehrsbetriebe müssen sich mehr engagieren“, fordert der Göttinger Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff. An den Bushaltestellen der Buslinie 73, die zunächst versuchsweise am Wochenende zum Kehr verlängert wird, hingen laut Aschoff leider die alten Aushangfahrpläne mit der Endhaltestelle auf den Zietenterrassen. Aschoff: „Es wäre bei dem monatelangen Vorlauf zumutbar gewesen, wenn die Verkehrsbetriebe an den Haltestellen korrigierte Fahrpläne aushängen würden.“

Allein am Kehr hängt laut Aschoff der richtige Fahrplan. Die dortige Haltestelle ist nach Ansicht des Göttinger Pro Bahn-Ehrenvorsitzenden allerdings alles andere als barrierefrei: "Nach Ankunft des ersten Busses am Samstag um 11 Uhr fuhr sich bereits der erste Rollstuhl fest."

Aschoff: „Die Verkehrsbetriebe sollten den mehrmonatigen Versuchsbetrieb dafür nutzen, aktiv für den Stadtbus zum Kehr zu werben. Es wäre sehr bedauerlich, wenn der Betrieb die Chance für die Ausweitung des Busbetriebs verschlafen würde.“

Linie 73

Zunächst bis Ende Oktober werden die Göttinger Stadtbusse der Linie 73 samstags und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr im Stundentakt ab der Grete-Henry-Straße zum Kehr in den Stadtwald verlängert. Der Stadtrat hatte den Probebetrieb im Juni genehmigt.

www.goevb.de

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Rubriklistenbild: © Archiv/Rampfel/nh

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