Unterschriften für Bürgerbegehren

Künstler werben in Göttinger Innenstadt mit Musik, Malereien und Kurzfilmen für Klimaschutz

In der Fußgängerzone sitzen Menschen an Trommeln, eine junge Frau mit einer gelben Fahne sammelt Unterschriften, im Hintergrund laufen Menschen vorbei
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Während die Akteure verschiedener Organisatoren Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammelten (wie hier Wiebke Gatz von Göttingen Zero, links im Bild), warben Künstler wie die African Culture Group um Dady Dem (Bildmitte) mit ihren Darbietungen für mehr Klimaschutz.

„Zukunst – Wege aus der Klimakrise!“ war das Motto in der Göttinger Innenstadt. Künstler warben auf besondere Art für Klimaschutz und sammelten Unterschriften für Klimaneutralität.

Göttingen – Mit einer gemeinsamen Aktion haben Künstler verschiedener Initiativen und Institutionen am Samstag, 29. Mai 2021, in der Göttinger Innenstadt für mehr Klimaschutz geworben und gleichzeitig Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Klimaneutralität Göttingens bis 2030 gesammelt.

Unter dem Motto „Zukunst – Wege aus der Klimakrise!“ machten rund 50 Akteure an neun im gesamten Innenstadtbereich verteilten Stationen mit Musik, Malereien, Kurzfilmen und Kurzgeschichten auf ihr Anliegen aufmerksam.

Klimaschutz und Göttingen: 8000 Unterschriften nötig

„Mit unserer ersten gemeinsamen Aktion dieser Art wollen wir auf das Bürgerbegehren aufmerksam machen, für das wir zuvor schon 6200 Stimmen gesammelt hatten“, sagte Wiebke Gatz von der Initiative Göttingen Zero, die „Zukunst“ zusammen mit dem Entwicklungspolitischen Informationszentrum (EPIZ), dem Kulturzentrum KAZ und dem Landessportbund organisiert hatte.

Insgesamt benötige man bis zum 8. Juni 8000 gültige Unterschriften, damit ein Bürgerentscheid zur Klimaneutralität Göttingens bis 2030 eingeleitet werden könne, bei dem dann alle Göttinger Bürger aufgefordert werden, ihre Stimme dafür oder dagegen abzugeben.

Klimaschutz und Göttingen: „Offen für das Thema“

„Die Reaktionen der Menschen heute auf unsere Aktion haben gezeigt, dass die meisten offen sind für das Thema“, freute sich Wiebke Gatz. Daher sei sie zuversichtlich, die noch benötigten Stimmen für das Bürgerbegehren vor Ablauf der Frist trotz der Corona-bedingt schwierigen Rahmenbedingungen rechtzeitig zusammenzubekommen. (Per Schröter)

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