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Künstlerhaus-Programm: Gemälde, Skulpturen und Videoinstallationen

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Von: Michael Caspar

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Präsentieren das Jahresprogramm des Künstlerhauses Göttingen: (von links) Polina Berenson, Frank-Helge Steuer, Maria Saalfeld, Diana Janecke, Frank-Peter Arndt, Christel Irmscher und Georg Hoppenstedt.
Präsentieren das Jahresprogramm des Künstlerhauses Göttingen: (von links) Polina Berenson, Frank-Helge Steuer, Maria Saalfeld, Diana Janecke, Frank-Peter Arndt, Christel Irmscher und Georg Hoppenstedt. © Michael Caspar

Um Gegensätze geht es in den Ausstellungen, die das Künstlerhaus Göttingen in diesem Jahr zeigt. Zu sehen gibt es unter anderem Gemälde, Skulpturen und Videoinstallationen von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern.

Göttingen – Wölfe hat die gebürtige Argentinierin Irene Pregizer, die in Northeim lebt, auf die Leinwand gebannt. Ihre Ausstellung „Grenzgebiet“ läuft noch bis zum 10. April im Weißen Saal des Künstlerhauses, Gotmarstraße 1.

Der Frage, wie virtueller Raum die Wahrnehmung des Betrachters verändert, spürt Eike Berg in seiner Ausstellung „Shift“ nach. Die multimedialen Werke sind in fünf Räumen der Oberen Galerie vom 3. April bis 1. Mai zu sehen.

Mit metallisch glänzenden Epoxidharz überzieht Janine Eggert Objekte, die an Turbinen, Pumpen oder Getriebeteile erinnern. „All Systems Go“ nennt sich die Schau, die das Künstlerhaus vom 21. April bis 22. Mai im Weißen Saal präsentiert.

Ein weißer Teppich aus Beutelverschlüssen lässt den Fußboden unter den Schuhen der Besucher gewaltig knirschen. „Enough is as good as a feast“ lautet der Titel der Ausstellung von Diana Janecke, die sich mit Überflussgesellschaften auseinandersetzt. Besitzende werden dort zu Besessenen will die Künstlerin zeigen. Die Werke sind vom 6. Mai bis 5. Juni in der Oberen Galerie des Künstlerhauses zu sehen.

Fotografie und Malerei sucht Künstlerin Nataly Maier in ihrer Ausstellung „bipolar“ zu verbinden. Sie läuft vom 26. Mai bis 26. Juni im Weißen Saal.

Zart verwischte Naturbilder hat Anna Kola aus Göttingens polnischer Partnerstadt Thorn für ihre Ausstellung Das einfache Nahe geschafen. Vom 12. Juni bis 10. Juli sind in der Oberen Galerie zudem Skulpturen aus Glas und verbranntem Holz zu sehen.

Auf Vorder- und Rückseite von sechs alten, gebrauchten Jutesäcken hat Gudrun Jockers mit Pinsel, Malmesser und Spachtel Kunstwerke geschaffen, zu der sie die Pandemie inspirierte. „As days go by“ läuft vom 19. Juni bis 17. Juli im Innenhof.

Holger Wallecks sublime Bildsprache stellt die Ausstellung Aus dem Leben gegriffen vom 30. Juni bis 31. Juli im Weißen Saal vor. Der Kunstlehrer am Göttinger Hainberg-Gymnasium starb im September 2020, kurz nachdem er in Ruhestand gegangen war.

Abstrakte Kompositionen mit Leinwand, Jute und Holz, Glas und Plexiglas gestaltet Christina von Grote. „Farbe und Raum konkret“ ist vom 1. September bis 2. Okotber im Weißen Saal zu sehen.

Zu schweben scheinen die Farben auf Paul Wesenbergs abstrakten Wunderbildern. Die Ausstellung „Forces in Nature“ des gebürtigen Weißrussen läuft vom 4. September bis 2. Oktober in der Oberen Galerie.

Die Jahresausstellung des Bunds Bildender Künstlerinnen und Künstler Südniedersachsen findet vom 8. Oktober bis 13. November, die Jahresausstellung des Kreises 34 vom 20. November bis 30. Dezember statt. Kreis-34-Mitglieder geben außerdem vom 5. bis 14. August einen intensiven Einblick in ihre Arbeitsweisen.

Weitere Informationen  gibt es hier. (Michael Caspar)

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