3200 neue Kunden gewonnen

Kunden der Commerzbank setzen auf Banking per App

Stellten erneut die südniedersachsischen Geschäftszahlen der Commerzbank vor: Niederlassungsleiter Bernd Korte (links) und Direktor Thomas Riechmann, zuständig für Geschäftskunden. Archivfoto: Bernd Schlegel
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Stellten erneut die südniedersachsischen Geschäftszahlen der Commerzbank vor: Niederlassungsleiter Bernd Korte (links) und Direktor Thomas Riechmann, zuständig für Geschäftskunden. (Archivfoto)

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung im Privatkundengeschäft bei der Commerzbank einen deutlichen Schub nach vorn gegeben. Das wurde bei der Vorstellung der regionalen Zahlen des Kreditinstituts deutlich.

Göttingen – Ein Drittel mehr Nutzer als im Jahr zuvor wickeln ihre Geschäfte inzwischen über das Smartphone oder das Tablet ab. Bundesweit nutzen inzwischen etwa 1,7 Millionen Kunden der Bank dieses Angebot.

Die positive Entwicklung macht sich auch in Südniedersachsen deutlich: „Insgesamt haben wir 2020 in Göttingen netto 3200 neue Kunden gewinnen können. Wir betreuen hier nun insgesamt 108 000 Kunden“, sagt Bernd Korte, Niederlassungsleiter Privat- und Unternehmerkunden in Göttingen. Sein Geschäftsgebiet reicht bis vor die Tore von Hannover.

Um eine bessere Rendite bei der Geldanlage zu erzielen, setzen zahlreiche Privatkunden auf eine veränderte Strategie: „Viele haben den Kurssturz im Frühjahr 2020 genutzt und Wertpapiere gekauft – davon einige zum ersten Mal“, sagt Korte. Besonders beliebt waren dabei Wertpapiersparpläne. Das verwaltete Depotvolumen hat sich um ein Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erhöht.

Außerdem meldet die Commerzbank ein starkes Wachstum bei den Immobilienfinanzierungen. „Die Corona-Krise hat den Wunsch nach Wohneigentum noch einmal verstärkt“, so Korte. Dabei geht nach seiner Einschätzung der aktuelle Trend hinaus aus der Stadt ins Grüne. Laut Korte waren im vergangenen Jahr besonders Immobilien mit Gärten und Balkonen gefragt. In Zahlen bedeutet das: Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen stieg in Göttingen um 443 Millionen Euro an – plus 43 Prozent im Vergleich zu 2019. Das Gesamtvolumen der Immobilienkredite liegt damit jetzt bei 1,3 Milliarden Euro. Noch etwas hat Korte beobachtet: Immer mehr Kunden achten bei den Immobilien auf ökologische Aspekte.

Positiv entwickelt sich laut Commerzbank auch das Geschäft mit großen Firmenkunden. In der Corona-Pandemie wurden die Unternehmen beispielsweise bei der Vermittlung von Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau im Volumen von mehr als 100 Millionen Euro unterstützt, berichtet Thomas Riechmann, Leiter Firmenkundengeschäft Südost-Niedersachsen. (Bernd Schlegel)

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