Steigerung der Fahrgastzahlen

Kunden fahren auf den Landesbus zwischen Göttingen und Duderstadt ab

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Mehr Nutzer: Durch das Landesbus-Angebot zwischen Göttingen und Duderstadt konnten die Fahrgastzahlen deutlich gesteigert werden. 

Ein attraktives Angebot kann für ein deutliches Fahrgast-Plus sorgen. Das beweist die im April eingeführte neue Landesbuslinie L160 zwischen Göttingen und Duderstadt.

Das berichtet der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen. Im Mai – kurz nach der Einführung – waren innerhalb von zwei Wochen 2504 Fahrgäste unterwegs. Bei einer Überprüfung Anfang November nutzen innerhalb von 14 Tagen bereits 4074 Personen die Busse. Das entspricht einer Fahrgaststeigerung um 62 Prozent innerhalb von sechs Monaten. Die durchschnittliche Auslastung liegt teilweise bei mehr als 20 Personen pro Bus. Einzelne Fahrten waren fast voll ausgelastet.

Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung, freut sich über die Entwicklung: „Unsere Anstrengungen für mehr Klimaschutz zeigen Erfolge. Der deutliche Trend nach oben beweist, dass bei einem guten Fahrplanangebot mehr Menschen zum Umsteigen auf den umweltfreundlichen ÖPNV bereit sind.“ Ein Problem im Verkehrsverbund und auch auf der Strecke zwischen Göttingen und Duderstadt sind weiterhin die hohen Fahrpreise. So kostet eine Einzelfahrt zwischen Göttingen und Duderstadt 8,70 Euro.

Deshalb verspricht Kreisrätin Wemheuer: „Mit der geplanten Tarifreform fassen wir auch das Thema Fahrpreise an. Und zwar im gesamten Bereich des Verkehrsverbundes.“

Die Landesbuslinie L160 bedient täglich die Strecke zwischen Duderstadt und Göttingen mit fabrikneuen Bussen. Die modernen, barrierefreien Linienbusse fahren von Montag bis Freitag im Ein-Stunden-Takt zwischen 5 Uhr und 24 Uhr sowie am Wochenende im Stundentakt jeweils ab 6 Uhr (samstags), beziehungsweise 7 Uhr (sonntags) bis 24 Uhr.

Finanziell unterstützt wird das Landesbus-Projekt mit jährlich 400 000 Euro vom Land Niedersachsen. Weitere 140 000 Euro kommen vom Landkreis Göttingen. Über das Landesprogramm werden insbesondere Linien gefördert, die Städte mit schlechtem beziehungsweise ohne Bahnanschluss mit Eisenbahn-Knotenpunkten verbinden. In Südniedersaschsen fährt zudem die Landesbuslinie L500. Sie pendelt seit dem vergangenen Jahr zwischen Kreiensen, Stadtoldendorf und Holzminden.

Weitere Infos gibt es hier.

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