Die Partei und Piraten

Kurioser Antrag im Rat: Göttingen soll Martin-Sonneborn-Stadt werden

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Martin Sonneborn: Europaabgeordneter und Bundesvorsitzender von "Die Partei".

Göttingen. Das könnte für eine unterhaltsame Debatte im Göttinger Rat sorgen: Wenn es nach den Mitgliedern von Die Partei und Piraten im Stadtrat geht, soll Göttingen bald Martin-Sonneborn-Stadt heißen.

Sie wollen einen entsprechenden Antrag während der nächsten Ratssitzung am Freitag, 18. August, offiziell in das Gremium einbringen.

Bei der Ratssitzung wird Martin Sonneborn (52), der in Göttingen geboren ist und Bundesvorsitzender und Europaabgeordneter von „Die Partei“ ist, als Namensgeber anwesend sein. Der ehemalige Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“ dürfte vielen Zuschauern aus der „Heute-Show“ im ZDF bekannt sein.

Zudem wird der Göttinger Kreisverband von „Die Partei“ ein Rahmenprogramm begleitend zur Ratssitzung organisieren. So gibt es Veranstaltungen am Donnerstag, 17. August, ab 17 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und auf dem Albaniplatz. Sie stehen unter dem Motto „Göttingen positiv besetzen“. Außerdem soll am Freitag, 18. August, um 15 Uhr am Bahnhof ein Demonstrationszug unter dem Motto „Göttingen muss weg!“ durch die Innenstadt zum Neuen Rathaus führen. Dort soll die Bevölkerung auf die Pläne zur Umbenennung der Stadt aufmerksam gemacht werden.

„Die Umbenennung Göttingens ist ein wichtiges Wahlversprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2016, für das uns unsere Wähler gewählt haben“, erklärt Partei-Ratsfrau Helena Arndt.

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