Göttingen: Agentur für Arbeit weist auf Regelung hin

Unternehmen aus Göttingen sollten Kurzarbeitergeld im Folgemonat abrechnen

Die Agentur für Arbeit Göttingen, die Arbeitsagentur, ist an der Bahnhofsallee 5 in Göttingen zu finden. (Symbolbild)
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Die Göttinger Agentur für Arbeit: Die Behörde weist auf die Regelungen zum Kurzarbeitergeld hin.

Die Agentur für Arbeit Göttingen weist darauf hin, dass Unternehmen die Abrechnungen für das Kurzarbeitergeld erst zu Beginn des Folgemonats einreichen sollten.

Göttingen – Die vorzeitige Abgabe von Unterlagen noch im laufenden Monat führt lediglich zu Verzögerungen und Mehrarbeit. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie zum Beispiel in der Corona-Pandemie, wird auch in betroffenen Betrieben das Geld knapp. Daher reichen viele Unternehmen die Abrechnungslisten für das Kurzarbeitergeld möglichst früh bei der zuständigen Agentur für Arbeit ein.

Allerdings dürfen die Auszahlungsanträge auf Kurzarbeitergeld erst nach Ablauf des Kalendermonats abgerechnet werden. So können die Abrechnungsunterlagen beispielsweise für August frühestens am 1. September eingereicht werden. Die Frist zur Einreichung endet jeweils nach drei Monaten, in diesem Fall am 30. November. Weitere Infos kann man unter arbeitsagentur.de finden.

Für Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld beziehen, ist folgender Hinweis der IG Metall wichtig: Das Kurzarbeitergeld ist bei der Auszahlung steuerfrei. Doch wegen des sogenannten „Progressionsvorbehalts“ im Steuerrecht müssen diese Arbeitnehmer bei der Steuererklärung im Folgejahr unter Umständen mit einer empfindlichen Nachzahlung rechnen.

Und: Wer Kurzarbeitergeld bezogen hat, muss in diesem Zusammenhang eine Steuererklärung machen. Weitere Infos gibt es unter der Adresse zu.hna.de/kurz820 im Internet. (Bernd Schlegel)

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