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Neuer Kurzfilm aus Göttingen rückt Ehrenamt in den Fokus

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Von: Melanie Zimmermann

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Frau macht Foto im Schwimmbad.
An insgesamt acht verschiedenen Drehorten entstand der neue Imagefilm der Freiwilligenagentur Göttingen. © FWA Göttingen

Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar. Auf die Wichtigkeit des Ehrenamts macht die Freiwilligenagentur Göttingen nun in einem Kurzfilm aufmerksam.

Göttingen – Sie sind häufig die unauffälligen, eher stillen Heldinnen und Helden des Alltags unserer Gesellschaft: Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich anderen helfen und sie in den unterschiedlichsten Bereichen unterstützen.

Um diese wertvolle Arbeit mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat die Freiwilligenagentur (FWA) Göttingen nun einen eigenen Imagefilm produziert. Dieser läuft ab sofort regelmäßig in den Programmkinos Lumière und Méliès

Neuer Imagefilm der Freiwilligenagentur Göttingen ist ab sofort auf der Kinoleinwand zu sehen

Es war ein besonderer Kinoabend für Dagmar Pairan, Projektleiterin der FWA Göttingen. Denn an diesem vergangenen Freitagabend, 9. September, lief auf der Leinwand des Programmkinos Méliès an der Bürgerstraße erstmals „ihr“ Film: der neue Imagefilm zu freiwilligem Engagement in Göttingen.

In exakt 90 Sekunden zeigt der Film einen Querschnitt der Bereiche, in denen sich viele Göttingerinnen und Göttinger bereits ehrenamtlich engagieren.

„Wir wollen mit dem Film einmal "Danke" sagen an all diejenigen, die bereits da sind. Und ein "Hallo" an die rausschicken, die sich gern engagieren wollen, aberb bisher nicht so richtig wissen, wo und wie sie das anfangen sollen“, erklärt Dagmar Pairan. Vor allem letzterer Aspekt sei von großer Bedeutung, denn: ehrenamtliche Helferinnen und Helfer fehlen immer mehr – in allen Bereichen.

Ohne Ehrenamtliche wird es viele Angebote, die wir im Alltag als selbstverständlich ansehen, nicht mehr geben.

Dagmar Pairan, FWA Göttingen

Dabei sei deren Arbeit von großem Wert für die Gesellschaft, betont Pairan. „Ohne Ehrenamtliche würden viele der Angebote, die wir aus dem Alltag bisher kennen, einfach wegfallen. Dazu zählen beispielsweise Übungsleiter in Sportvereinen, die Essensausgabe bei der Göttinger Tafel und vieles mehr.“

An insgesamt vier Drehtagen wurden Aufnahmen an acht verschiedenen Drehorten gemacht. Diese galt es dann, zu einem aussagekräfftigen, kurzen Imagefilm zusammenzuschneiden. „Das war am Ende eine der größten Herausforderungen: zu entscheiden, welche Bilder nicht in den Film kommen“, erzählt Pairan lachend.

Das Ergebnis ist fortan aber nicht nur auf der Kinoleinwand zu sehen, sondern ist auch im Internet unter fwa-goettingen.de zu finden. Dort gibt es auch Informationen, wo sich Interessierte ehrenamtlich engagieren können. (Melanie Zimmermann)

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