Wettbewerb für Kurzfilme

Kurzfilmfestival in Göttingen: Beiträge können bis Ende des Jahres eingereicht werden

Zwei Männer mit Mund-Nasen-Schutz sitzen an einem runden Tisch und schauen in die Kamera
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Freuen sich auf viele interessante Kurzfilme: Paul Frederik Schulz-Greve (Verein Peloton) und Sven Schreivogel (Filmbüro Göttingen, v. l.).

Die Wettbewerbs-Phase für das Kurzfilmfestival „film.klasse.südniedersachsen“ geht in die Verlängerung. Bis zum 31. Dezember können Kurzfilm-Beiträge eingereicht werden.

Göttingen – „Der Wettbewerb richtet sich wirklich an jeden, der Lust hat, einen Kurzfilm zu drehen“, betont Paul Frederik Schulz-Greve vom veranstaltenden Göttinger Verein Peloton. Potentielle Teilnehmer sollten sich nicht von dem Südniedersachsen irritieren lassen: Auch über Filmbeiträge aus den angrenzenden Regionen würde man sich sehr freuen.

Schulz-Greve ist Studient, freier Journalist und gehört zum Göttinger Kulturverein Peloton, dem Initiator des Kurzfilmfestivals. Entstanden sei die Idee zu dem Wettbewerb während der Corona-Pandemie. „Veranstaltungen wie unsere Wohnzimmerfestspiele waren nicht mehr möglich, also haben wir uns eine Alternative überlegt, wie wir trotz der Pandemie kreative Freiräume schaffen können.“ So entstand „film.klasse.südniedersachsen“.

Einer der Initiatoren des neuen Kurzfilmfestivals in Göttingen: Frederik Paul Schulz-Greve.

Das Thema des Wettbewerbs ist „Krisenbewältigung“. Die Thematik sei durch die Pandemie naheliegend gewesen. „Viele Menschen haben schon mal eine Krise bewältigt oder sind aktuell damit konfrontiert, die einen beruflich, die anderen privat. Mal trifft es einen selber, mal erlebt man sowas in seinem Umfeld mit“, erklärt Schulz-Greve. Diese Erfahrungen sollen in einem neun-minütigen-Kurzfilm verarbeitet und im Internet auf filmklassesn.de eingereicht werden.

Die Teilnahme ist in drei Altersklassen unterteilt: bis 10 Jahre, bis 18 Jahre sowie bis 29 Jahre. In allen drei Kategorien werden jeweils die drei besten Kurzfilmbeiträge prämiert.

Kurzfilmfestival: Auf die Gewinner warten Erlebnispreise

Der erste Platz erhält neben einem Pokal – handgefertigt von der Töpferei Klett aus Fredelsloh – einen Wunschpreis im Wert von 250 Euro sowie einen „Hinter den Kulissen“-Tag bei einem Filmdreh.

Der zweite Platz: Ein Tag bei einer Hörspielproduktion in Berlin oder Hamburg mit der Synchronstimme eines Hollywood-Stars. „Um wen genau es sich dabei handeln wird, lässt sich aufgrund der aktuellen Situation noch nicht sagen“, so Sven Schreivogel vom Filmbüro Göttingen, einer der Unterstützer des Wettbewerbs. Sobald der Name jedoch feststehe, werde Peloton diesen in den Sozialen Medien bekanntgeben.

Auf Platz drei wartet ein Tag im NDR-Regionalstudio Göttingen, wo den Machern der Fernsehbeiträge bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden kann.

Die Preisverleihung soll am 29. Januar 2022 im Göttinger Uni-Kino stattfinden. „Natürlich nur, wenn es die Pandemie zulässt“, betont Frederik Paul Schulz-Greve, dessen Verein Peloton neben dem Filmbüro Göttingen und dem Uni-Kino auch vom Göttinger Filmnetzwerk, der Stadt Göttingen, dem LRG Jugend/Film sowie dem Jungen Theater (JT) Göttingen bei dem Wettbewerb unterstützt wird. (Melanie Zimmermann)

Die Jury bei „film.klasse.südniedersachsen“

Alle eingereichten Kurzfilme werden von einer Jury angesehen, die dann die Gewinner benennt. Zu den Jurorinnen und Juroren gehören:

- Theresa Möckel, freie Fernsehjournalistin (Kurzformate) und Filmhochschulabsolventin;

- Tim Asch, Jungschauspieler, Hörspielstimme (Die Göttinger Sieben) und Heinz-Erhardt-Experte aus Göttingen;

- Marco Schulze, freier Fernsehjournalist (Kurz- und Langformate) und Filmhochschulabsolvent;

- Alexander Siebrecht, Bühnentechniker, Mitwirkender bei vielen Film- und Hörspielproduktionen und Teil des Filmbüro Göttingen.

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