Jubiläum und Mitgliederversammlung

Ländliche Erwachsenenbildung Niedersachsen feiert in Göttingen 70 Jahre erfolgreiche Arbeit

Mitglieder der LEB sitzen mit Abstand und versetzt in einem Raum.
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So sehen Mitgliederversammlungen in Zeiten von Corona aus: Auch wenn alle Abstand halten mussten, herrschte gute Stimmung bei den LEB-Mitgliedern um Regionalleiterin Cornelia Lüer-Hempfing (erste Reihe).

Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) in Niedersachsen feiert Jubiläum: Seit sieben Jahrzehnten bietet der Verein Kurse für die persönliche Entfaltung an.

Göttingen – Sowohl die persönliche, aber auch die berufliche Entfaltung von Erwachsenen steht dabei im Vordergrund. Das wurde nun auf einer Mitgliederversammlung gefeiert.

„Als wir die jährliche Mitarbeitendenversammlung planten, hatten wir unseren Gründungstag nicht auf dem Schirm“, sagt Cornelia Lüer-Hempfing, Regionalleiterin der LEB in Südniedersachsen. Man sei einfach nur froh gewesen, ein Datum gefunden zu haben, dass den Mitgliedern endlich mal wieder „ein Treffen live und in Farbe“ ermöglicht habe.

Umso schöner war es, dass dieses Treffen auf den 23. Juli – dem Gründungstag der LEB vor 70 Jahren – fiel. Getroffen wurde sich in der Ländlichen Heimvolkshochschule Maria Spring.

Und so war neben einem Rück- und Ausblick auf die pädagogische Arbeit der LEB in der Region Südniedersachsen, die in den vergangenen Monaten geprägt durch die Auswirkungen und Folgen der Coronapandemie war, auch ein zeitgenössischer Abriss der LEB-Bildungsgeschichte, von der Gründung bis zur Gegenwart. Unter dem Titel „Changemangement“ übernahm dies der geschäftsführende pädagogische Leiter aus Hannover, Carsten Meyer.

Dass die pandemischen Folgen, für die Kolleginnen und Kollegen der LEB sowohl persönlich als auch in der Umsetzung ihres Bildungsauftrags, außergewöhnliche Herausforderungen bereithielten, hoben Kollegen aus den Mitarbeitervertretungsgremien noch einmal explizit in ihren Beiträgen hervor.

Sprachen über die besonderen Herausforderungen für die LEB während der Corona-Pandemie: Vertreter aus den Mitarbeiter-Vertretungsgremien.

Als die LEB am 23. Juli 1951 gegründet wurde, war die damalige Bundesrepublik Deutschlanld (BRD) gerade zwei Jahre alt. Demokratisierungsprozesse und Neuorientierungen in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen standen für die Menschen im Flächenland Niedersachsen auf der Agenda.

Diese erklärte Aufgabe der LEB führte 1970 zur Anerkennung im Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz. Seither ist die LEB landesweit und besonders in Südniedersachsen im ständigen Wandel groß geworden. Sie stellt sich seit den 80er-Jahren den kontinuierlich wachsenden Anforderungen im Berufsbildungsbereich und entwickelt in Zusammenarbeit mit ihren Kooperations- und Netzwerkpartnern verlässlich verschiedenste Angebote zur Bewältigung aktueller gesamt-gesellschaftlicher Herausforderungen.

„Trotz dieses umfangreicheren Portfolios habe ich den Eindruck, dass wir als LEB in unserer Region, zwar in anderer Weise als damals, jedoch wieder mit Neuorientierungs- und Demokratisierungsprozessen für die Menschen viel erreichen können“, so abschließend Cornelia Lüer-Hempfing. (Melanie Zimmermann)

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