Längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts

Eine Sommernacht für Sternengucker: Freitag ist Mondfinsternis zu sehen

Totale Mondfinisternis: Einen solchen Blick erhoffen sich die Gäste bei dem Aktionsabend in Göttingen. Foto: Eugene Hoshiko/dpa

Göttingen. Astronomie-Fans können Freitag eine totale Mondfinsternis sehen. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung bietet Aktionen.

In Göttingen dürfte das besondere Himmelsereignis gut zu beobachten sein und beginnt am Freitag, 27. Juni, gegen 21.30 Uhr. Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond genau auf einer Linie stehen. Die Folge: Der Schatten der Erde fällt auf den Mond. Dennoch ist der nächtliche Begleiter zu sehen: Da das Licht der Sonne in der Erdatmosphäre stark gestreut wird und blaue Anteile herausgefiltert werden, erscheint der Mond als blass-rote Scheibe am Himmel.

Tritt der Mond schließlich vollständig in den Kernschatten der Erde ein, so spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Eine solche ist über Deutschland am Freitag, 27. Juli, zu bewundern. Die totale Phase der Mondfinsternis einschließlich der beeindruckenden Rotfärbung lässt sich voraussichtlich gut beobachten – wenn das Wetter mitspielt. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden verlässt der Mond – noch immer sichtbar – den Kernschatten. Die bevorstehende Mondfinsternis wird damit die längste des 21. Jahrhunderts sein.

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Ab 21 Uhr dürften sich dann alle Blicke gen Himmel gerichtet sein. Auf der Beobachtungsplattform und in der Kuppel des Instituts für Astrophysik der Universität Göttingen (IAG) haben Besucher die Möglichkeit, die Mondfinsternis durch die Optik eines Teleskops zu erleben.

Vor dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung laden transportable Teleskope zur Himmelsbeobachtung ein. Aktionen runden das Programm ab: Im Planetarium wird erklärt, wie eine Mondfinsternis entsteht. Astronomen Fragen rund um Sonne, Mond und die Sterne. Weitere Informationen zu dem Abend gibt es hier.

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