527 000 Euro aus Hannover

Land fördert kommunale Projekte: Unterstützung für Infrastruktur-Ausbau

Bernd Althusmann, Niedersächsischer Wirtschaftsminister
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Bernd Althusmann, Niedersächsischer Wirtschaftsminister

Hannover/Landkreis Göttingen – Im kommenden Jahr erhält der Landkreis Göttingen für die kommunale Verkehrsinfrastruktur aus Hannover 527.000 Euro. Davon profitieren sollen neben Gleichen auch Obernfeld und Bad Grund.

Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler mit. Die Förderung des Landes sei eine wichtige Unterstützung für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur, so Güntzler.

Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte kürzlich in Hannover das Jahresbauprogramm 2022 aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGFVG) vorgestellt. Damit können im kommenden Jahr insgesamt 78 kommunale Projekte vom Land gefördert werden. 527.000 Euro kommen dem Landkreis Göttingen zugute.

Für den verkehrssicheren Ausbau des Knotenpunktes der Kreisstraßen K 18 (von Beienrode)/ K 45 (von Weissenborn) werden 91.000 Euro, für den Neubau der Brücke über das Schlungwasser bei Bad Grund werden 216.000 Euro sowie für den Ausbau der Brücke über den Mühlengraben bei Obernfeld werden 220.000 Euro bereitgestellt.

Wichtige Förderung

Dazu Fritz Güntzler: „Die Unterstützung kommunaler Projekte durch Landes- und Bundeszuschüsse ist substanziell und unverzichtbar für unsere Kommunen. Ich freue mich, dass der Landkreis Göttingen von dem Verkehrsinfrastrukturprogramm des Landes profitiert.“

Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU)

Bei den Bauprojekten werden überwiegend kommunale Straßen ausgebaut und erneuert sowie Straßenbrücken saniert und neu gebaut. Insgesamt planen die niedersächsischen Kommunen hierbei 215 Millionen Euro zu investieren.

Bei Förderquoten zwischen 60 und bis zu 75 Prozent können die Kommunen in den nächsten fünf Jahren damit ein Fördervolumen von 110 Millionen Euro abrufen.

Mit dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) können auf kommunaler Ebene der Neubau oder verkehrsgerechte Ausbau von verkehrswichtigen Straßen einschließlich Ortsdurchfahrten und Brücken sowie Radwege finanziell unterstützt werden.

Bei einem verkehrsgerechten Ausbau steht vor allem die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Fokus. Darüber hinaus können auch weitere Projekte für mehr Radverkehr gefördert werden. So beispielsweise Ampeln, Kreisel, technische Sicherungen von Bahnübergängen sowie Maßnahmen, die Unfallschwerpunkte beseitigen, Schulwege sicherer machen und den Verkehr steuern. (Melanie Zimmermann)

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