Erweiterung am Nord-Campus

Land gibt 25 Millionen für neues Uni-Rechenzentrum in Göttingen

Erweiterung im Uni-Nordbereich: Dort soll in Göttingen zunächst ein neues Rechenzentrum für Uni, Uni-Medizin und Max-Planck-Institute – oben im Bild der Fassberg mit zwei MPI – entstehen. Außerem ist die Fläche für ein neues Gewächshauszentrum vorgesehen. Weiterhin ist Platz für ein Institut für Züchtungsforschung und den Neubau der Falkultät für Agrarwissenschaften. Luftbild: Rampfel

Göttingen. Eine kräftige Geldspritze hat das Land Niedersachsen für die Uni Göttingen genehmigt: In den Rechenzentrum-Neubau fließen 24,7 Millionen Euro.

Das hat der Finanz- und Haushaltsausschuss des Landtages am Mittwoch genehmigt – der Weg für den Rechenzentrum-Neubau ist damit frei, wie die SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta sagt. Das Gebäude und die Technik soll von Universität, Uni-Medizin und Max-Planck-Instituten genutzt werden.

Das ambitionierte wie notwendige Projekt am Nordcampus zwischen Tierärztlichen Institut und Burckhardtweg soll laut Universität die Zukunft des internationalen Studienstandortes und die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Universität am Campus Göttingen sichern.

So wird sich auch die Max-Planck-Gesellschaft mit 13,8 Millionen Euro an den kalkuliert Kosten von 38,5 Millionen Euro beteiligen. Die Göttinger Max-Planck-Institute wird ebenfalls Rechner im Gebäude unterbringen. Bauherr ist die Universität mit ihrem Gebäudemanagement. Losgehen sollen die Arbeiten in diesem Jahr. 2020 soll das Rechenzentrum ans Netz gehen.

„Mit dieser Zukunftsinvestition stellen wir die IT-Infrastruktur für wissenschaftliches Rechnen, das Daten- und Bildmanagement sowie die Langzeitarchivierung bei wachsenden Verfügbarkeitsanforderungen sicher“, sagt Gabriele Andretta. Eine gute IT-Infrastruktur sei in digitalen Zeiten für die Leistungsfähigkeit der Forschung und des Gesundheitssystems unverzichtbar.

Spannend ist: Die durch die Rechner anfallende Wärme wird zur Beheizung des Gebäudes und auch zur Beheizung zukünftiger Gewächshäuser des Agrarbereichs genutzt.

Damit wird der Nordcampus weiter wachsen. Er umfasst auf etwas 110 Hektar unter anderem die Uni-Fakultäten für Physik, Chemie, Geologie, Land- und Forstwirtschaft sowie Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum, das Schülerlabor X-Lab und mittlerweile auch innovative Unternehmen. (tko)

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