Land gibt auch Geld für Bau von Studentenwohnheimen in Göttingen frei

Wegweisendes Projekt: Städtische Wohnungsbau GmbH und Studentenwerk Göttingen haben das Projekt Wohnanlage Theodor-Heuss-Straße 13 gestemmt. Jetzt könnten weitere Wohnheimplätze gebaut werden – das Land hat für zwei Jahre Geld freigegeben. Foto: Kopietz

Göttingen. Über die „Politische Liste“ der rot-grünen Landesregierung werden zusätzliche und wichtige Projekte in Göttingen mit gut zehn Millionen Euro gefördert. So fließt auch Geld in den studentischen Wohnungsbau, wie die SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta am Montagnachmittag bekanntgab.

„Hannover hat den Hilferuf aus Göttingen gehört“, sagte Andretta. Über den Landeshaushalt 2017/2018 würden so wichtige Impulse gesetzt.

So sei es nach zähem Ringen gelungen, für zwei Jahre ein insgesamt sieben Millionen Euro schweres Investitionsprogramm für den studentischen Wohnheimbau auf den Weg zu bringen. Eine Nachricht, die die Verantwortlichen im Göttinger Studentenwerk freuen wird.

„Davon wird Göttingen profitieren, das Studentenwerk kann jetzt bauen“, sagte Andretta, die kürzlich noch zum „Studentischen Wohnheimgipfel“ in Göttingen geladen hatte, auf dem von allen Teilnehmenden das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum als drängendstes Problem genannt worden war.

Gabriele Andretta

Zweites, großes und wichtiges Förderprojekt ist der Ausbau Informationstechnologie für die beiden Universitätskliniken des Landes in Hannover und Göttingen. Dort erhält die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) für 2017 und 2018 jeweils eine Million Euro zusätzlich. „IT ist für die UMG eine existenziell notwendige Infrastruktur“, so Gabriele Andretta. Außerdem gibt die rot-grüne Landesregierung zusätzlich 800.000 Euro für die kommunalen Theater und das Göttinger Symphonie Orchester in den nächsten zwei Jahren. „Für das Deutsche Theater bedeutet das zusätzlich zur Basisförderung von 2.517.000 Euro ein jährliches Plus von 96.000 Euro und für das GSO eine Gesamtförderung von 1.526.000 Euro, damit ein Plus von 58.000 Euro. Laut Andretta sei das eine Anerkennung für die dort geleistete großartige Arbeit“.

Und: 1,75 Millionen Euro fließen in ein Programm für Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Mit dem zusätzlich bereitgestellten Geld soll auch das Göttinger Frauenhaus und der Frauennotruf unterstützt werden.“

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