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Land Niedersachsen fördert Kunstverein in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Das Künstlerhaus an der Gotmarstraße in Göttingen: Dort hat auch der Kunstverein sein Domizil.
Das Künstlerhaus an der Gotmarstraße in Göttingen: Dort hat auch der Kunstverein sein Domizil. © privat/nh

Die Arbeit des Kunstvereins Göttingen ist anerkannt. Wichtige finanzielle Unterstützung kommt jetzt aus Hannover.

Göttingen/Hannover – Niedersachsen unterstützt die Arbeit von Kunstvereinen im Jahr 2023 mit 915.000 Euro. Insgesamt 24 solcher Vereine profitieren von der Förderung, teilte das Niedersächsische Wissenschaftsministerium mit. 61.000 Euro gehen laut Mitteilung an den Kunstverein Göttingen.

Die Vereine konzipieren den Angaben zufolge innovative Ausstellungsformate, entwickeln kreative Programme der Kunstvermittlung und bieten zahlreichen jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um sich zu präsentieren.

„Kunstvereine spielen eine herausragende Rolle bei der Präsentation zeitgenössischer Kunst in Niedersachsen“, sagte Kulturminister Falko Mohrs (SPD).

Mit ihren vielfältigen Ausstellungs- und Vermittlungsprogrammen ermöglichten sie kulturelle Teilhabe in ländlichen und städtischen Regionen. Als Orte der Begegnung und der gesellschaftlichen Debatten leisteten sie zudem einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Demokratie. „Diese Kultur- und Bildungsarbeit vor Ort wollen wir unterstützen, stärken und weiterentwickeln“, sagte Mohrs.

Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die eine hohe Qualität haben und eine qualifizierte Vermittlung beinhalten. Zu den Förderkriterien gehören nach Ministeriumsangaben vor allem die Präsentation zeitgenössischer Kunst, die überregionale Bedeutung des Programms, innovative Vermittlungsformate und die Förderung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.

Eine Fachkommission berät das Land Niedersachsen bei der Auswahl der geförderten Einrichtungen und der Höhe der Förderung. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Michael Arzt (Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Leipzig), Stefanie Böttcher (Kunsthalle Mainz), Dörte Ilsabe Dennemann (Kunsthalle Mannheim), Ayse Gülec (documenta15 in Kassel) sowie Thomas Thiel (Museum für Gegenwartskunst Siegen). Weitere Informationen gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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