"Wir haben keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr"

Land soll keine Flüchtlinge mehr nach Göttingen schicken

Göttingen. Die Stadt Göttingen hat das Land Niedersachsen gebeten, vorerst keine weiteren Flüchtlinge mehr zu schicken. „Wir haben derzeit keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr“, sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson am Mittwoch.

Alle Kapazitäten für die angestrebte dezentrale Unterbringung der Menschen in Wohngebieten seien erschöpft.

Die Stadt sei nun dabei, mehrere derzeit nicht genutzte größere Gebäude als Gemeinschaftsunterkünfte herzurichten, sagte Johannson. „Wir brauchen dazu aber einige Zeit.“ Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) hatte das Land deshalb um eine Aussetzung der Flüchtlingszuweisungen bis Anfang 2015 gebeten.

In Göttingen leben nach Johannsons Angaben derzeit rund 500 Flüchtlinge. Die Stadt rechnet damit, dass ihr im kommenden Jahr weitere 500 bis 1000 Menschen zugewiesen werden. (lni)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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