Land will in 20 Radwege-Projekte in Südniedersachsen investieren

Das Land Niedersachsen will viel Geld ins Radwege-Netz investieren: Für Südniedersachsen sind mehr als 20 Projekte genannt. Archivfoto: Hartmann/nh

Göttingen/Hannover. Niedersachsen setzt auf den Ausbau der Radwege. Die Landesregierung hat ihr Radwegekonzept 2016 aktualisiert.

Für die Region Südniedersachsen sind mehr als 20 Projekte darin genannt, die gebaut, erweitert oder ausgebessert werden sollen.

Im 4500 Kilometer umfassenden Radwegenetz Niedersachsens sollen nun 144 Einzelprojekte und mit einer gesamten Streckenlänge von 461 Kilometern angegangen werden. Die Investitionssumme ist beachtlich: etwa 100 Millionen Euro sind im „vordringlichen Bedarf“ vorgesehen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) betonte: „Niedersachsen ist ein Fahrradland. Mit dem neuen Radwegekonzept wollen wir die Attraktivität des Radverkehrs weiter steigern.“ Laut Landesregierung beträgt der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr etwa 15 Prozent. „Das ist überdurchschnittlich hoch“, wertet Lies, der auch sagt: „Sowohl im Alltag als auch in der Freizeit gewinnt das Rad an Bedeutung.“

Das sind die wichtigsten Vorhaben im Süden des Landes die laut Ministerium mit den Kommunen abgestimmt worden sind:

Landkreis Göttingen: Radweg zwischen Duderstadt-Breitenberg-Hilkerode (5,7 Kilometer), Dransfeld und Jühnde (5,3), Krebeck-Bodensee-Bilshausen (4,9), Landwehrhagen-Benterode-Uschlag (3,2), Emmenhausen-Lenglern (2,7), Bovenden-Lenglern (2,3), Obernjesa-Dransfeld (2,1).

Landkreis Northeim: Moringen-Fredelsloh (5,9 Kilomeer), Amelith-Bodenfelde (5,9), Opperhausen-Billerbeck (3,8), Wangelnstedt-Lüthorst (3,8), Juliusmähle-Einbeck (2,8), Relliehausen-Dassel (2,6),

Landkreis Osterode: Herzberg-Sieber-Königshof (7,7 Kilometer), Alte B 243 von „Brannweineiche“ bis Bahnhofstraße K14 (4,2 Kilometer),

Landkreis Holzminden: Stadtoldendorf-Wangelnstedt (3,3), Ortsdurchfahrt Stadtoldendorf (1,2 Kilometer), Ortsdurchfahrt Bodenwerder (0,2).

Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte waren 2015 aufgefordert worden, eine Hitliste der ausbaufähigen Radwege zu erstellen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bewertete die Vorschläge nach Kriterien wie Radwegesicherung an Kitas und Schulen, Radfahrer-Potenzial, Lückenschluss, Tourismus, Machbarkeit und Kosten.

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