Landkreis Göttingen sucht rasch Gebäude für Flüchtlinge

Mehr als 3500 Flüchtlinge sind zurzeit in Friedland untergebracht: Das Grenzdurchgangslager ist eigentlich nur für etwa 700 Menschen konzipiert. Foto: dpa

Göttingen. Landrat Bernhard Reuter kann nicht mehr ausschließen, dass der Landkreis Göttingen schnell Notaufnahmeplätze für Flüchtlinge bereitstellen muss. Deshalb sucht der Kreis nun rasch nach passenden Gebäuden.

Bei der Aktion sollen die Städte und Gemeinden helfen. Die Bürgermeister sollen entsprechende Objekte in ihren Kommunen benennen, die als Notunterkünfte in Frage kämen. „Entscheidende Kriterien für geeignete Objekte sind eine ausreichende Größe, die Ausstattung und die kurzfristige Verfügbarkeit“, heißt es aus dem Kreishaus.

„Mit Blick auf den auf hohem Niveau stagnierenden Aufnahmedruck auf Niedersachsen kann ich trotz der hohen Anzahl von Erstaufnahmeplätzen nicht ausschließen, dass der Landkreis Göttingen vom Land um Amtshilfe ersucht wird und auch wir Notaufnahmeplätze einrichten müssen“, schreibt Reuter an die Bürgermeister im Landkreis Göttingen.

Landrat Reuter stellt zugleich klar, dass unter allen möglichen Unterständen vermieden werden soll, Sporthallen oder Dorfgemeinschaftshäuser als Notquartiere zu nutzen. So sollen die Einschnitte der Bürger im täglichen Leben so gering wie möglich gehalten werden.  

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