Mit Spezial-Anhänger

Landkreis Göttingen verstärkt die Tempo-Überwachung an Unfallschwerpunkten

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Wieder im Einsatz: So einem solchen Blitzeranhänger „Enforcement Trailer“ überwacht der Landkreis Göttingen ab sofort wieder das Tempo.

Göttingen/Osterode – Der Landkreis Göttingen verstärkt die Tempo-Überwachung an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten.

Gemessen wird mit einem Special-Anhänger, dem „Enforcement-Trailer“ laut Verwaltung an bekannten Gefahrenstellen und Streckenabschnitten, bei denen sich Anlieger berechtigt über zu hohe Geschwindigkeiten von Fahrzeugen beschwert haben.

Die Kontrollen beginnen am Freitag, 7. Juni, im Bereich der Stadt Osterode. In Abstimmung mit der örtlichen Polizei wird über mehrere Tage an einer Stelle die Geschwindigkeit gemessen. Über die folgenden Standorte wird noch entschieden. Die verstärkte Verkehrsüberwachung dauert voraussichtlich bis Ende November an.

Die mobile Messanlage ist auf einem Auto-Anhänger untergebracht, mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet und läuft über mehrere Tage selbstständig. Außerdem ist der Anhänger alarmgesichert.

„Enforcement Trailer“ waren schon mehrfach im Göttinger Kreisgebiet im Einsatz. Im Oktober 2016 gab es einen Brandanschlag auf eine solche Blitzeranlage im Bereich Gieboldehausen. Auch dieStadt Göttingen positioniert einen solchen „Blitzer“ an wechselnden Einsatzorten, gerne in Tempo-30-Zonen, auch in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten – aktuell am Nonnenstieg.

Zusätzlich erfolgt die herkömmliche Verkehrsüberwachung mit den stationären und mobilen Anlagen. Nach Angaben des Landkreises Göttingen ist überhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache im Straßenverkehr.

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