Erstaufnahmestelle im Schloss Wollershausen

Landkreis nimmt der Stadt Göttingen 100 Flüchtlinge ab

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 Schloss Wollershausen: In dem Ort, der zur Samtgemeinde Gieboldehausen gehört, sollen am Donnerstag die ersten 100 Flüchtlinge ankommen. Sie sollen in dem Schloss zunächst untergebracht und dann auf Kommunen weiterverteilt werden.

Göttingen. Der Landkreis Göttingen übernimmt für die Stadt Göttingen 100 Flüchtlinge und richtet für sie eine Erstaufnahmestelle im Schloss Wollershausen in der Samtgemeinde Gieboldehausen ein.

Wie Stadt und Landkreis Göttingen am Dienstag ankündigten, werden die Flüchtlinge voraussichtlich am Donnerstagvormittag eintreffen. Von der Erstaufnahmestelle aus werden die Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt. Das Land Niedersachsen hatte die Stadt Göttingen um Amtshilfe bei der Erstaufnahme ersucht. Aufgrund der angespannten Unterbringungssituation in der Stadt hat der Landkreis angeboten, dieses Kontingent zu übernehmen.

Blick ins Lager Friedland: Die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes ist überfüllt.

Hintergrund dieser Maßnahme ist eine von Stadt und Landkreis getroffene Vereinbarung. Der Landkreis wird für die Stadt solange Flüchtlinge im Rahmen von Amtshilfeersuchen im Kreisgebiet unterbringen, wie er dafür keine kommunale Infrastruktur wie Turnhallen oder Dorfgemeinschaftshäuser beanspruchen muss. Für diesen Fall sichert die Stadt Göttingen dem Landkreis zu, dann weitere Landes-Flüchtlinge wiederum in ihrem Bereich unterzubringen.

Die Hilfe des Landkreises ermöglicht es der Stadt, sich weiterhin auf die kommunale Unterbringung von nicht per Amtshilfe zugewiesenen Flüchtlingen zu konzentrieren. Dabei könnte die Uni-Stadt vorübergehend auch auf Sporthallen zurückgreifen müssen. Die Stadt versichert, sie arbeite fieberhaft an der Akquise und dem Bau neuer Unterkünfte. Diese könnten bis Mitte kommenden Jahres zur Verfügung stehen.

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