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Landtagswahl: Trio tritt für Linkspartei im Landkreis Göttingen an

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Von: Bernd Schlegel

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Kandidieren für Die Linke: (von links) Dr. Thomas Goes, Lisa Zumbrock und Jannik Föhrke.
Kandidieren für Die Linke: (von links) Dr. Thomas Goes, Lisa Zumbrock und Jannik Föhrke. © privat/nh

Diese drei treten für Die Linke im Landkreis Göttingen bei der Landtagswahl im Oktober an: Dr. Thomas Goes, Lisa Zumbrock und Jannik Föhrke.

Göttingen – Mit drei Direkt-Kandidaten geht Die Linke im Landkreis Göttingen in die Landtagswahl am 9. Oktober. Sie treten in drei der vier Wahlkreise an.

Wahlkreis 16 (Göttingen-Stadt): Für den 41-jährigen Sozialforscher Thomas Goes ist klar, dass Niedersachsen eine starke Linke im Landtag braucht. Fünf Prozent sind aus seiner Sicht möglich, die Landespartei werde geschlossen kämpfen.

Zu wenige Lehrer, zu wenig Geld für die Krankenhausfinanzierung

Es gebe Probleme an allen Ecken in Niedersachsen: „Zu wenig Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen, zu wenig Geld für die Krankenhausfinanzierung, nicht genügend öffentlicher Wohnungsbau und ein Scheitern am ökologischen Umbau der Wirtschaft – diese Landesregierung kann es nicht.“

Aus seiner Sicht ist es Zeit für einen „linken Green New Deal“ in Niedersachsen, der Klimaschutz ernst nimmt und dabei die Anliegen der Beschäftigten an Arbeitsplatzsicherheit und guten Löhnen in den Mittelpunkt stellt.

Wahlkreis 15 (Hann. Münden/Göttingen): Für die 24-jährige Lisa Zumbrock steht Niedersachsen in der Verantwortung, etwas gegen die hohen Mieten zu machen. „Auch in Niedersachsen sind die Mieten zu schnell gestiegen. Wir schlagen die Gründung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft vor, die günstigen Wohnraum schafft.“

„Arm sind Menschen auch trotz Arbeit“

Zudem fordert sie mehr Busse auf dem Land, damit die Menschen auch ohne Auto mobil sein können sowie bessere Anbindungen, häufigere Fahrten und günstigere Tickets.

Wahlkreis 12 (Osterode): Den 20-jährigen Jannik Föhrke hat sein Engagement im Vorstand der Osteroder Tafel dazu bewogen, sich bei der Partei Die Linke einzubringen. Im Wahlkampf möchte er sich insbesondere gegen Armut und für bessere Löhne engagieren.

„Arm sind Menschen auch trotz Arbeit. Das ist empörend.“ Er fordert einen höheren landeseigenen Mindestlohn von 13 Euro. (Bernd Schlegel)

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