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Lange Nacht gegen den Krieg im Deutschen Theater in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Das Gebäude des Deutschen Theaters Göttingen (DT) von Außen bei Sonnenschein.
Das Deutsche Theater in Göttingen: Dort findet die Lange Nacht den Krieg statt. (Symbolbild) © Thomas Kopietz

Mit einer langen Veranstaltungsnacht widmet sich das Deutsche Theater Göttingen an diesem Wochenende dem Konflikt in der Ukraine.

Göttingen – Unter dem Titel „Der Krieg wird uns verändern“ gibt es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 18./19. März, ein vierstündiges Programm. Die Veranstaltungen auf beiden Bühnen des Hauses beginnen um 21.30 Uhr und sollen bis 1.30 Uhr andauern. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der Ankündigung zufolge wollen Schauspieler unter anderem die Texte ukrainischer und russischer Autoren vortragen und kleine Szenen spielen. Das gesamte Ensemble werde eingebunden sein, hieß es. Journalisten würden mit dem Publikum über den publizistischen Umgang mit dem Konflikt diskutieren. Musiker des Göttinger Symphonie Orchesters spielen gemeinsam mit der Band des Theaters.

„Mit dem Krieg in der Ukraine hat Putin Europa erschüttert“, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Theaters. „Während er im eigenen Land die letzten unabhängigen Medien abschaltet, die internationale Presse vertreibt und jede freie Meinungsäußerung in der eigenen Bevölkerung durch seine Polizei brutal niederknüppeln lässt, verteidigen in der Ukraine die Menschen verzweifelt die Freiheit, die sie sich 2014 auf dem Maidan erkämpft haben.“ Die Veranstaltung versteht sich dabei ausdrücklich als ein Denkraum. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel, mit epd)

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