Jens Voigt unterstützt Kinder

Laufradrennen: Die Minis durften bei der Deutschland-Tour auf der Profistrecke fahren

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Früh übt sich: Ex-Profi Jens Voigt will schon den Kleinsten die Leidenschaft zum Radfahren vermitteln. 

120 kleine Füßchen trappeln mit 60 Laufrädern der Zielgeraden entgegen: Bei der Deutschland-Tour durften auch die Jüngsten auf die Göttinger Rennstrecke.

Kinder zwischen zwei und fünf Jahren konnten gestern bei der „kinder+sport mini tour“ den Radsportlern von der Deutschland-Tour nacheifern. 100 Meter legten die Nachwuchs-Sportler zurück, bis sie in dem Ziel ankamen, durch das wenig später auch die großen Profis durchgefahren sind. Dort konnte sich jedes Kind über eine Medaille und eine Urkunde freuen.

Neben zahlreichen Zuschauern wurden die Kinder auch von Radsportlegende Jens Voigt angefeuert. Er hat sie auch während des Rennens begleitet. 

Mit viel Freude stürmen die Kinder beim Startschuss los. 

Der zweimalige Gewinner der Deutschland-Tour möchte den Kindern vor allem Freude am Radfahren und Bewegung allgemein vermitteln. „Radfahren macht den Kopf frei, bewältigt Stress und reinigt von innen“, weiß der Sportler. 

Das mache aus jedem nicht nur einen ausgeglicheneren Menschen, sondern auch einen glücklichen. Das schon früh zu fördern, liegt ihm am Herzen, sagt die Profi-Radler, die selbst Vater von sechs Kindern ist.

Der zweijährige Elias ist mit seinen Eltern aus Kassel gekommen. Im Ziel gab es dann eine Medaille, die er nicht mehr hergeben wollte. 

Jens Voigt entdeckte das Radfahren als sportlichen Ausgleich

Voigt entdeckte seine Hingabe zum Sport, als er mit zehn Jahren in einen Radsportverein eingetreten ist. „Als Kind hatte ich viel Energie, hab zu viel gezappelt und geredet. Mein Lehrer ist dann auf meine Eltern zugegangen und meinte, dass ich zum Ausgleich mehr Sport machen sollte“, sagt er mit einem Schmunzeln. 

Als sich der Radsportverein in seiner Schule vorstellte, ist er eingetreten. Und immer dabei geblieben. „Radsport ist und bleibt mein Leben.“ Voigts erstes Fahrrad bekam er vom Verein geschenkt. Sein erstes Rennen gewann er und mit 14 Jahren qualifizierte er sich für eine Sportschule.

Radfahren sei aber nicht nur Spaß und Sport, sondern auch Transport. „Mein Wunschgedanke ist, dass jedes Kind, das heute auf dem Laufrad saß, morgen als Jugendlicher mit dem Rad zur Schule und übermorgen als Erwachsener zur Arbeit fährt“, sagt Voigt. 

Hier geht es zu dem Ergebnis der zweiten Etappe der Deutschland-Tour   

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