Leben und Sterben: Ausstellung zu Göttingens Denkmälern

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Ästhetik der Vergänglichkeit: Grabstätten wie diese können bei der Ausstellung „Göttingens historische Friedhöfe als Geschichts- und Kulturdenkmäler“ betrachtet werden.

Göttingen. Mit einer Vernissage wird am Freitag, 17. April, ab 17 Uhr die Ausstellung „Göttingens historische Friedhöfe als Geschichts- und Kulturdenkmäler" eröffnet.

Ort der Ausstellung ist die Torhaus-Galerie am Stadtfriedhof, Kasseler Landstraße 1.

Der Vorsitzende des Göttinger Geschichtsvereins, Prof. Dr. Peter Aufgebauer, führt mit einem Vortrag in die Thematik der Präsentation ein, die bis Sonntag, 31. Mai, freitags, samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr besucht werden kann. Die Veranstaltung wird musikalisch von Yoko Teuteberg an der Klarinette und Inge Ott-Höfer am Akkordeon begleitet. Die Ausstellung ist den beiden alten Stadt-Friedhöfen Göttingens, dem Albani- und dem Bartholomäus- sowie dem noch älteren jüdischen Friedhof gewidmet.

Frühere Epochen nachvollziehen

Darüber hinaus können Gäste mehr über zwei historische, aber nicht mehr vorhandene Friedhöfe erfahren: den alten katholischen Friedhof am heutigen Platz der Göttinger Sieben und den Marienfriedhof, der ursprünglich an der Leine lag.

Die Schau in der Torhaus-Galerie gibt so die Möglichkeit, das Leben und Lebensgefühl früherer Epochen nachzuvollziehen.

Das Begleitprogramm umfasst ein Vortrag über Bibelgärten von Pastorin Dr. Katrin Stückrath sowie Führungen über die Friedhöfe.

Heidemarie Frank übernimmt die Führung am Samstag, 9. Mai, über den Bartholomäus- und am Sonntag, 10. Mai, über den Albanifriedhof. Am Sonntag, 17. Mai 2015, führt Professor Dr. Berndt Schaller Teilnehmer über den jüdischen Friedhof, bei dem Männer gebeten werden, eine Kopfbedeckung zu tragen. Treffpunkt ist der jeweils genannte Friedhof.

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