Leine lädt wieder zum Baden ein

Baden mitten der Stadt: Das war am Sonntag in der Leine möglich. Die Kreisgruppe Göttingen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland hatte zu dieser Aktion eingeladen.
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Baden mitten der Stadt: Das war am Sonntag in der Leine möglich. Die Kreisgruppe Göttingen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland hatte zu dieser Aktion eingeladen.

Göttingen. Mit der vierten Auflage des Leine-Badetages hat die Kreisgruppe Göttingen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) aufgefordert, die Flüsse und Bäche wieder zum Baden zu nutzen.

„Die Wassergüte ist inzwischen wieder so gut, dass die Leine und andere Flüsse und Bäche bedenkenlos wieder genutzt werden können“, unterstrich BUND-Vorstandsmitglied Ralph Mederake vor rund 100 Gästen.

Warm war es, allerdings bewölkt und das Wasser der Leine zwischen der Brücke Schieferweg und der Bahnbrücke mit gerade mal 17 Grad erfrischend kühl. Dass hinderte aber rund 30 mutige Schwimmer nicht daran, die Leine watend und schwimmend zu erobern.

Unter ihnen war auch Göttingens Bürgermeister Wilhelm Gerhardy. Er erinnerte sich noch mit Vergnügen an die Bademöglichkeiten in der Leine in seiner Jugendzeit.

Mederake betonte, dass sich der Bau von Kläranlagen bei der Wasserqualität ausgezahlt habe. Allerdings seien Flüsse und Bäche als Bademöglichkeiten aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit weitgehende verschwunden. Außerdem erschwerten steile Ufer und hoher Bewuchs häufig den Zugang zu ihnen. Das war zwischen den beiden Brücken allerdings nicht der Fall. Die Uferbereiche hatte die Stadt vor der Veranstaltung extra noch einmal mähen lassen. (zhp)

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