Neue Leitstelle: Probleme mit neuer Technik sorgen für Verzögerung

Blick in die Leitstelle Göttingen: Hier laufen die Notrufe über 112 aus dem gesamten Landkreis und der Uni-Stadt ein. Einer der Disponenten ist Markus Rieger (vorn). Das Bild zeigt ihn mit Mario Wey, Fachdienstleiter Information und Kommunikation der Berufsfeuerwehr Göttingen. Foto: Schlegel

Göttingen. Die Inbetriebnahme der neuen Einsatzleit-Technik in der Göttinger Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienste verzögert sich. Hintergrund sind technische Probleme bei der Umsetzung.

Die Technik wird unter anderem für die Koordinierung der Einsätzekräfte benötigt. Ursprünglich sollte das neue System eines namhaften deutschen Herstellers zum 1. Juli in der Leitstelle, die bei der Göttinger Berufsfeuerwehr zu finden ist, in Betrieb genommen werden. Allerdings sind nun Schwierigkeiten bei der Realisierung aufgetaucht. Folge: Der Termin muss nach hinten geschoben werden. Ein entsprechendes Schreiben ist jetzt vom Landkreis an alle Führungskräfte der Feuerwehren, die Hilfsorganisationen sowie die Werksfeuerwehren im Landkreis gegangen. Daraus geht hervor, dass voraussichtlich im Juni ein neuer Einführungstermin genannt werden kann.

Mit der Einführung des neuen Systems soll auch der Funkverkehr der Rettungsdienste digitalisiert werden. Die Einführung von neuen Funkrufnamen soll ebenfalls erst dann erfolgen, wenn die neue Technik an den Start geht.

Ursprünglich war einmal geplant, dass für Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei von einer gemeinsamen Integrierten Leitstelle eingerichtet wird. Dieses Projekt war im vergangenen Jahr geplatzt. Deshalb muss nun die bestehende Leitstelle bei der Göttinger Berufsfeuerwehr technisch an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. (bsc)

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