Göttingen

„Licht der Hoffnung“ passierte Göttingen: DRK-Fackel reist von Deutschland nach Italien

Kreisverbandspräsident Carsten Hufenbach (Mitte), Frank Wiegelmann (rechts), Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Göttingen, und Gudrun Surup, Vorsitzende des Ortsvereins Schedetal und stellvertretende Kreisverbandspräsidentin nehmen vom sechjährigen Marinus Leunig eine Ölfackel entgegen
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Die Fackel reist weiter: Marinus Leunig (6) übergab sie für den Ortsverein Hillerse an Kreisverbandspräsident Carsten Hufenbach (Mitte), Frank Wiegelmann (rechts), Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Göttingen, und Gudrun Surup, Vorsitzende des Ortsvereins Schedetal und stellvertretende Kreisverbandspräsidentin. Mit ihr reiste sie weiter ins Schedetal und nach Hann. Münden.

Eine Fackel, die als „Licht der Hoffnung“ durch Deutschland, Österreich und Italien reist, kam kürzlich nach Göttingen. Die Aktion soll an die Anfänge des Roten Kreuzes erinnern.

Göttingen – Anlässlich des Weltrotkreuztags gibt es einen Fackellauf durch Deutschland, Österreich und Italien. Nach Art eines Staffellaufs soll die Fackel als „Licht der Hoffnung“ von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung wandern, bis sie am 24. Juni im norditalienischen Solferino ankommt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gestartet ist die Fackel am 8. Mai vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster aus. Nun ist sie auch in Göttingen vorbeigekommen.

Fackellauf des Roten Kreuzes: Von Hillerse nach Göttingen

Nach Göttingen gebracht hat die Ölfackel der DRK-Ortsverein Hillerse. Übergeben hat sie der sechsjährige Marinus Leunig, begleitet wurde er von Annemarie Leunig und Tim Elges sowie weiteren Vertretern des DRK-Ortsvereins Hillerse, unter anderem Kathrin Leunig und der Vorsitzenden Kerstin Ellieroth.

Ebenfalls vor Ort waren Frank Wiegelmann, Vorsitzender des Ortsvereins Göttingen, und Kreisverbandspräsident Carsten Hufenbach. Sie betonten die Bedeutung der Fackel als Symbol des Lichtblicks und des Zusammenshalts.

Fackellauf des Roten Kreuzes: Von Göttingen nach Scheden und Hann. Münden

Von Göttingen aus reiste die Fackel mit Gudrun Surup, Vorsitzende des DRK Ortsvereins Schedetal und stellvertretende Präsidentin des Kreisverbands Göttingen-Northeim, weiter in den südlichsten Zipfel Niedersachsens. Von Scheden, beziehungsweise Hann. Münden aus, zog die Fackel weiter nach Staufenberg.

Weitere Stationen in Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern folgen, bis das Österreichische und letztlich das Italienische Rote Kreuz die Fackel übernimmt und sie nach Solferino bringt.

Fackellauf des Roten Kreuzes: Soll an Geburtsstunde des Roten Kreuzes erinnern

Bereits seit 1992 gibt es die Tradition, bei der tausende Menschen aus der ganzen Welt alljährlich bei einem Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere am 24. Juni an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung erinnern, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Datum soll dabei an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes erinnern: Am 24. Juni 1859 sah sich der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert – einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte.

Fackellauf des Roten Kreuzes: Von Deutschland nach Italien

In den Tagen danach wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten.

Weil der Zug coronabedingt in diesem Jahr erneut ausfallen muss, hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stattdessen eine Fackelweitergabe durch Deutschland und weiter nach Italien initiiert. (Sarah Schnieder)

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